Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.11.2015

16:06 Uhr

Boehringer Ingelheim

Pharmakonzern investiert Milliarden in neue Arzneien

2014 und 2015 brachte Boehringer Ingelheim insgesamt elf neue Medikamente auf den Markt. Nun sollen neue Arzneimittel folgen. Das Unternehmen steckt in den nächsten fünf Jahren elf Milliarden Euro in die Forschung.

Boehringer Ingelheim will sich bei der Forschung auf Medikamente für die Bereiche Immunologie, Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems konzentrieren. dpa

Fit für die Zukunft

Boehringer Ingelheim will sich bei der Forschung auf Medikamente für die Bereiche Immunologie, Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems konzentrieren.

FrankfurtDeutschlands zweitgrößter Pharmakonzern Boehringer Ingelheim nimmt bis 2020 Milliarden für die Entwicklung neuer Arzneimittel in die Hand. In den nächsten fünf Jahren wolle Boehringer für Forschung und Entwicklung elf Milliarden Euro ausgeben, teilte das Familienunternehmen am Mittwoch mit.

Davon gehen alleine fünf Milliarden Euro in die präklinische Forschung, also in die frühe Phase, in der neue Wirkstoffe auf ihrer grundlegende Eignung als Therapeutikum untersucht und weiterentwickelt werden. 1,5 Milliarden Euro davon sind für Partnerschaften mit anderen Unternehmen vorgesehen. Darauf setzt Boehringer Ingelheim in den nächsten Jahren verstärkt.

„Dies ist ein weiterer entscheidender Schritt, um Boehringer Ingelheim für langfristiges Wachstum zu positionieren“, sagte Konzernchef Andreas Barner. Konzentrieren wolle sich das Unternehmen dabei auf Medikamente für die Bereiche Immunologie, Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

2014 und 2015 brachte Boehringer insgesamt elf neue Medikamente auf den Markt. Im vergangenen Jahr gab der Konzern 2,65 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. In den vergangenen Jahren fielen die Ausgaben pro Jahr etwas höher aus, da sich viele Produkte in der späten, kostenintensiven klinischen Entwicklung befanden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×