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21.07.2012

01:53 Uhr

Boehringer Ingelheim

Schuldenkrise macht Pharmabranche zu schaffen

Die europäische Schuldenkrise belastet die Pharmabranche. Das räumt der zweitgrößte Arzneimittelhersteller Deutschlands ein. Boehringer Ingelheim hat auch eine Produktion in Griechenland - und liefert dorthin aus.

Eine Mitarbeiterin von Deutschlands zweitgrößtem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim (Archivbild). dpa

Eine Mitarbeiterin von Deutschlands zweitgrößtem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim (Archivbild).

Berlin/IngelheimDie Euro-Schuldenkrise macht der Branche nach Ansicht des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim zu schaffen. Investitionskosten zurückzuverdienen werde zwar auch künftig noch möglich sein, aber nicht mehr so einfach, sagte der Sprecher der Unternehmensleitung, Andreas Barner, der „Berliner Zeitung“.

„Ich sehe auch, dass die Finanz- und Eurokrise, die ich für noch lange nicht abgeschlossen halte, uns trifft“, sagte Barner weiter und fügte hinzu: „Das sieht alles noch schwierig aus, auch in den USA. Insgesamt gesehen sind wir derzeit in schwierigem Fahrwasser.“

Dennoch erwartet Barner, dass sein Unternehmen auch in diesem Jahr die Mitarbeiterzahl steigern werde. Das hänge jedoch noch stark von der weiteren konjunkturellen Entwicklung ab, „die ich mit einer gewissen Sorge sehe“.

Trotz erheblicher Schwierigkeiten mit griechischen Kunden will Boehringer Ingelheim an Arzneimittellieferungen an den Mittelmeerstaat festhalten. „Es kommt im Krankenhausgeschäft zu massiven Zahlungsverzögerungen“, sagte Barner. „Wir arbeiten vor Ort an Lösungen - werden aber die Patientenversorgung nicht unterbrechen.“

Boehringer Ingelheim trägt mit seiner Produktion in Griechenland nach eigenen Angaben 0,5 Prozent zur Gesamt-Exportbilanz des Landes bei.

Von

dpa

Kommentare (3)

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GekochtesVolk

21.07.2012, 07:48 Uhr

Schuldenkrise macht Pharmabranche zu schaffen

Ich kann diesen ganzen Schwachsinn nicht mehr lesen.
Mit dem Baseballschläger immer auf dieselbe Stelle schlagen! Sonst ist sich diese ganze Mafia doch auch immer einig, wie sie die Bürger über den Tisch ziehen können. Das ist doch alles bloß eine faule Show! Mich kotzt das alles nur noch an!

Wie will man als ständig Ausgeplünderter dabei noch die Contenance bewahren?

manofpeace

21.07.2012, 08:09 Uhr

Ich kann das alles auch nicht mehr hören und lesen.
Hier ein Zitat aus einem Handelsblatt Artikel des letzten Jahres zum Thema Boehringer Ingelheim:

"Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 888 Millionen Euro - ein Minus von 50 Prozent. Der Konzernumsatz nahm um ein Prozent auf 12,59 Milliarden Euro ab."

|IRONIEMODUS AKTIVIERT
Ich empfinde wahrlich tiefes Mitleid für diesen Konzern und seine Chefetage, müssen die armen bemitleidenswerten Menschen nur mit 888 Millionen auskommen, ne so arm dürfen die nicht bleiben. Sie sollten ihre Gewinne 2012 mindestens verdoppeln, um konkurrenzfähig zu sein und wenigstens eine Scheibe Brot am Morgen zu haben. Ach diese lieben Menschen. Das alles ist so traurig, ich könnte fast in Tränen ausbrechen. Dieser herzensgute Familienbetrieb. http://de.wikipedia.org/wiki/C._H._Boehringer_Sohn#Negative_Wahrnehmung
IRONIEMODUS DEAKTIVIERT|

Diese Gier kotzt mich einfach nur an! Ich frage mich immer, was passiert mit den Gewinnen? Werden die so in einem Jahr verpulvert?

Ludwig500

21.07.2012, 08:24 Uhr

Ja, die armen Pharmakonzerne, die sind wirklich zu bedauern. Da unterhält man eine ganze Armada von Lobbyisten in Berlin, Brüsel und was weiss ich wo noch, und trotzdem will sich der Gewinn einfach nicht exponentiell steigern. Die Welt ist wirklich ungerecht.

Dabei tut die Deutsche Politik was sie kann. Rössler war doch eine absolute Wunschbesetzung für euch, oder? Und der Bahr, auch FDP, also bitte, wenn der nicht auf Linie zu bekommen ist weiss ich auch nicht wie man euch noch helfen soll.

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