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27.01.2016

14:54 Uhr

Boeing

Airbus-Rivale schwächelt zum Jahresende

Der starke Dollar setzt Boeing schon länger zu. Zudem bereitet dem Unternehmen eine Produktionskürzung beim Jumbojet 747 Kopfschmerzen. Der Flugzeugbauer gibt sich vorsichtig – an der Wall Street kommt das nicht gut an.

Belastungen in Zusammenhang mit einer Produktionskürzung beim Jumbojet 747 schmälern den Gewinn. Reuters

Boeing 747

Belastungen in Zusammenhang mit einer Produktionskürzung beim Jumbojet 747 schmälern den Gewinn.

BangaloreBoeing gibt sich nach einem schwachen Schlussquartal 2015 vorsichtig. Im Gesamtjahr 2016 seien Flugzeug-Auslieferungen von 740 bis 745 machbar, teilte der Airbus -Rivale am Mittwoch mit. Vergangenes Jahr waren es noch 762 Maschinen – mehr als ursprünglich gedacht.

Für dieses Jahr prognostiziert der US-Konzern zudem einen Gewinn im Kerngeschäft von 8,15 bis 8,35 Dollar je Aktie. Von Reuters befragte Analysten hatten hier dagegen zuletzt 9,43 Dollar geschätzt. An der Wall Street kamen die Prognosen nicht gut an: Im vorbörslichen Handel gaben Boeing-Aktien 6,6 Prozent nach.

Das sind Boeings beste Kunden

Platz 10 – ALC

Die Top Ten der Boeing-Kunden 2013 wird eröffnet vom Leasingunternehmen ALC. Die Firma orderte 52 Maschinen verschiedener Typen: 737, 777 und 787 Dreamliner.

Quelle: Boeing, Bestellungen und Optionen im Jahr 2013

Platz 9 – Gecas

Gecas ist die Flugzeugleasing-Sparte von General Electric (GE) – und gut mit Boeing im Geschäft. 2013 orderte das Unternehmen 54 Flugzeuge. Darunter sind 10 Dreamliner, die restlichen 44 Maschinen verteilen sich auf die 737-Typen.

Platz 8 – Southwest Airlines

Die Mittelstrecke ist das Terrain der US-Airline. Infolgedessen bestellte Southwest 55 Maschinen der 737, darunter hauptsächlich die spritsparende Max-Variante.

Platz 7 – Etihad

Air-Berlin-Retter Etihad griff im November bei Boeing zu und orderte 56 Maschinen. Groß und lang – so lässt sich die Bestellung zusammenfassen: 30 Mal 787-10, 26 Mal 777.

Platz 6 – Tui Travel

Der Tourismuskonzern macht seine Flotte fit. Die Bestellung: 60 Stück der 737-Max und 2 Stück der 787-8.

Platz 4 – Westjet

Der kanadische Billigflieger leistete sich 75 neue Flugzeuge. Auch bei Westjet steht der spritsparende 737-Max hoch im Kurs. 65 Stück davon orderten die Kanadier, dazu kommen 10 Exemplare der 737-800.

Platz 4 – Turkish Airlines

75 US-Maschinen gehen bald in die Türkei: Die Turkish Airlines kaufte groß bei Boeing ein und bestellte 50 spritsparende 737-Max, 20 Stück der „normalen“ 737-800 und 5 Exemplare der 777-300ER.

Platz 3 – Flydubai

Der arabische Billigflieger ist auf dem Vormarsch: Flydubai hat 2013 insgesamt 86 Flugzeuge – 75 Stück der 737-Max und 11 Exemplare der 737-800.

Platz 2 – American Airlines

Die fusionierte „neue American“, die sich aus American Airlines und US Airways gebildet hat, ist zweitgrößter Kunde von Boeing. 143 Maschinen wurden insgesamt bestellt – allein 100 davon sind 737-Max.

Platz 1 – Ryanair

Der irische Billigflieger bestellte auf einen Schlag 175 Stück des Mittelstreckenjets 737-800 bei Boeing.

Im vierten Quartal 2015 ging der Umsatz des Konzerns um vier Prozent auf 23,57 Milliarden Dollar zurück. Der Überschuss brach um 30 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar ein. Der starke Dollar setzt dem US-Unternehmen seit längerem zu. Zudem sorgten zuletzt Belastungen in Zusammenhang mit einer Produktionskürzung beim Jumbojet 747 für einen geringeren Gewinn.

Von

rtr

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