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03.03.2016

06:53 Uhr

Bonus trotz Abgas-Affäre

VW zahlt Mitarbeitern eine „Anerkennungsprämie“

Quelle:dpa

Die fetten Jahre sind vorbei – so sah es für die 120-000 Mitarbeiter im VW-Haustarif aus angesichts der Diesel-Affäre. Denn ohne Gewinn bekommen sie auch keine Gewinnbeteiligung. Doch nun folgt ein Hoffnungsschimmer.

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WolfsburgVW zahlt seinen 120.000 Mitarbeitern im Haustarif trotz der milliardenschweren Belastungen aus der Abgas-Affäre auch für das Jahr 2015 einen Bonus. Der Konzern-Vorstandschef Matthias Müller und der Betriebsratsboss Bernd Osterloh einigten sich auf eine „Anerkennungsprämie“, deren genaue Summe jedoch noch nicht feststeht.

Das geht aus der zur Frühschicht an diesem Donnerstag verteilten Mitarbeiterzeitschrift „Mitbestimmen“ hervor, von deren Inhalt die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Der Haustarifvertrag sichert eine Gewinnbeteiligung bei der Kernmarke VW-Pkw. Doch die steckt wegen Rückstellungen für die Abgas-Affäre derzeit tief in den roten Zahlen.

Osterloh und Müller begründen die alternative Anerkennungsprämie mit einer herausragenden Leistung voll Mehrarbeit und Sonderschichten an den Standorten, aber auch mit dem Einstehen der Belegschaft für ihren Arbeitgeber in den schwierigen Zeiten des weltweiten Abgas-Skandals.

CO2-Schummeleien bei VW: Wer prüfte wen?

VW

TÜV Nord GmbH, Deutschland

Porsche

TÜV Nord GmbH, Deutschland (Abgas) und Luxemburg (Gesamtfahrzeug)

Audi

ATE EL s.a.r.l., Luxemburg

Seat

INTA, Madrid und IDIADA, Madrid, Spanien

Skoda

TÜV Süd Autoservice GmbH und Vehicle Certification Agency, Bristol, Großbritannien

Zur Summe der Prämie sagte Osterloh: „Über die konkrete Höhe müssen wir uns in weiteren Gesprächen verständigen.“ Der Bonus soll mit dem Mai-Entgelt 2016 fließen. Zuletzt vor rund einem Jahr hatte es mit der regulären Erfolgsbeteiligung für 2014 pro Kopf 5900 Euro gegeben.

Der Haustarif gilt für die sechs westdeutschen Werke Emden, Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg und Kassel sowie für die VW-Bank.

Osterloh berichtet in der Zeitschrift: „Matthias Müller und ich sind uns einig, dass die Belegschaften an den VW-Standorten in 2015 eine herausragende Leistung erbracht haben. Sonderschichten und Mehrarbeit haben einmal mehr das Bild geprägt. Und auch angesichts von „Dieselgate“ steht die Belegschaft zu ihrem Unternehmen.“

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

03.03.2016, 08:14 Uhr

erster, Erster,ERSTER, E R S T E R

Das wird heute mein Tag, ich zuerst eine offene Kommentarfunktion entdeckt.

Für alle die zufällig hier reinschauen.

Gleich wird es wieder lustig. Dann kommen Marc und Co......die hauen dann wieder ein Untergangsszenario nach dem anderen raus. Egal um was es in dem Artikel geht...
also ich freu mich schon darauf

Account gelöscht!

03.03.2016, 08:15 Uhr

"habe" habe ich vergessen....ich war so aufgeregt...

ERSTER....hach wie schön

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