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25.04.2012

09:30 Uhr

Boomende Autoindustrie

Zulieferer Dürr meldet Rekordzahlen

Die Autoindustrie boomt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit - zur Freude des Anlagenbauers Dürr, der jetzt glänzende Zahlen präsentierte.

Lackierroboter der Firma Dürr im Volkswagen-Werk in der Nähe von Shanghai. dpa

Lackierroboter der Firma Dürr im Volkswagen-Werk in der Nähe von Shanghai.

StuttgartDer Boom der Autoindustrie in Nordamerika und den Schwellenländern lässt beim Maschinen- und Anlagenbauer Dürr die Auftragsbücher immer dicker werden. Der Ordereingang stieg im ersten Quartal um 22 Prozent auf 679,1 Millionen Euro, wie Dürr am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart mitteilte. Zuletzt orderte der US-Autobauer Ford neue Lackieranlagen bei den Schwaben, die Weltmarktführer bei Lackierrobotern vor den Industrieausrüstern Fanuc und ABB sind. Im vergangenen Jahr stammte jeder zweite weltweit von der Autoindustrie gekaufte Lackierroboter von Dürr.

Auch in China und anderen Schwellenländern setzte sich laut Dürr die gute Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres fort. Der Umsatz kletterte um 57 Prozent auf 562,4 Millionen Euro, im Zuge der besseren Auslastung der Kapazitäten verdreifachte sich zudem der operative Gewinn (Ebit) auf 29,6 Millionen Euro. Die operative Marge verdoppelte sich daher im Auftaktquartal binnen Jahresfrist auf 5,3 Prozent und liegt damit knapp unter dem Zielkorridor von 5,5 bis sechs Prozent, den der Vorstand bis Jahresende erreichen will.

„Dürr bleibt für das Geschäftsjahr 2012 optimistisch und hält unverändert an seinem Ausblick fest“, teilte der vom früheren Bahn-Chef Heinz Dürr und seiner Familie kontrollierte Anlagenbauer mit. Auftragseingang und Umsatz sollen im laufenden Jahr mehr als zwei Milliarden Euro betragen. 2011 hatte Dürr Rekordaufträge über 2,7 Milliarden Euro bekommen und mit dem Verkauf von Montagelinien, Lackieranlagen, Auswuchtmaschinen und Umwelttechnik einen Rekordumsatz von 1,9 Milliarden Euro verbucht.

Von

rtr

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