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02.05.2014

19:29 Uhr

Bosch-Siemens Hausgeräte

Bosch strebt Mehrheit an

Künftig möchte der Technologiekonzern Bosch seine Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Bosch Siemens Hausgeräte ausweiten. Es bahnt sich ein Milliardengeschäft beim weltweit drittgrößten Hersteller von Waschmaschinen an.

Das Logo des Technikkonzerns Bosch vor der Konzernzentrale in Stuttgart (Baden-Württemberg: Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) hat Marken wie Gaggenau, Neff und Constructa im Aufgebot. dpa

Das Logo des Technikkonzerns Bosch vor der Konzernzentrale in Stuttgart (Baden-Württemberg: Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) hat Marken wie Gaggenau, Neff und Constructa im Aufgebot.

FrankfurtDer Technologiekonzern Bosch will einem Zeitungsbericht zufolge seine Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) kräftig aufstocken. Siemens wolle seinen Anteil auf weniger als 20 Prozent senken und auf diese Weise auch auf Mitspracherechte verzichten, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe) am Freitag vorab ohne Quellenangabe. Bislang halten Siemens und Bosch jeweils 50 Prozent der Anteile an BSH.

Bosch könnte das Anteilspaket von über 30 Prozent an dem weltweit drittgrößten Hersteller von Waschmaschinen, Kühlschränken und Co. ganz oder teilweise übernehmen, berichtete die Zeitung. Es wäre ein Milliardengeschäft. BSH mit Marken wie Gaggenau, Neff und Constructa erlöste im vergangenen Jahr 10,5 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn sank durch die Kosten für den Rückruf brandgefährdeter Geschirrspüler auf gut 500 Millionen Euro.

Ein Sprecher von Bosch sagte, zu Spekulationen äußere sich das Unternehmen nicht. Bosch-Chef Volkmar Denner hatte auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch gesagt, Bosch sei mit der Performance von BSH und der jetzigen Konstellation zufrieden. Siemens war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Von

rtr

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