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30.10.2013

18:46 Uhr

Bosch

Solarworld als Kaufinteressent für Solarsparte genannt

Bosch will Anfang 2014 komplett aus dem Solar-Geschäft aussteigen. Nun scheinen sich nach Betriebsratsaussagen zwei Interessenten dafür gefunden zu haben: Das indisch-arabische Unternehmen Microsol – und Solarworld.

Der Eingangsbereich der Bosch Solar Energy AG: Mögliche Interessenten gefunden. dpa

Der Eingangsbereich der Bosch Solar Energy AG: Mögliche Interessenten gefunden.

Arnstadt/StuttgartDie deutsche Solarworld und das indisch-arabische Unternehmen Microsol könnten nach Betriebsratsangaben Interessenten für das Solar-Geschäft des Bosch-Konzerns sein. Die Arbeitnehmervertretung erwarte in den kommenden Tagen ein Gutachten zum Geschäftskonzept der potenziellen Investoren, erklärte der Betriebsratsvorsitzende der Bosch Solar Energy AG, Andy Poplawski, in Arnstadt. Er äußerte sich skeptisch, ob die Unternehmen geeignete Kandidaten zur Weiterführung der Solarproduktion von Bosch seien.

Ein Konzernsprecher bekräftigte, dass es Gespräche mit potenziellen Investoren gebe. Unternehmensnamen würden vor deren Abschluss nicht genannt. „Wir wollen möglichst viele Arbeitsplätze sichern.“ Bosch hatte im März nach hohen Verlusten den Komplettausstieg aus dem Solar-Geschäft Anfang 2014 beschlossen.

Bosch im Überblick (Kennzahlen 2012/13)

Gesamtumsatz 2012/13

46 Milliarden Euro

Umsatz nach Bereichen

Kraftfahrzeugtechnik: 30,6 Milliarden Euro
Industrietechnik: 6,8 Milliarden Euro
Gebrauchsgüter: 4,1 Milliarden Euro
Energie- und Gebäudetechnik: 4,6 Milliarden Euro

Umsätze nach Regionen

Europa: 25,5 Milliarden Euro (Deutschland: 10,6 Milliarden Euro)
Nordamerika: 7,8 Milliarden Euro
Südamerika: 1,7 Milliarden Euro
Asien-Pazifik (einschließlich aller übrigen Regionen): 11,1 Milliarden Euro

Forschungsausgaben

etwa 4,5 Milliarden Euro

Mitarbeiter (31.12.2013)

281.381

In Arnstadt, dem größten Solarstandort von Bosch, werden von derzeit noch 1600 Beschäftigten vor allem Solarzellen und -module gefertigt. Betriebsrat und Thüringer Landesregierung verlangen den Erhalt der Arbeitsplätze auch durch Verlagerung anderer Fertigungen in die erst 2011 eröffneten Produktionsanlagen. Zudem solle mit Investoren auch aus anderen Branchen gesprochen werden, verlangte der Betriebsrat.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

31.10.2013, 15:24 Uhr

Hr. Fehrenbach, das sieht nach Ihrer Handschrift aus. Völlig inkompetent, Möchtegern-Wissenschaftler und absoluter Schwätzer vor dem Herren.
Warum geben Sie es nicht auf? ALLE Zahlen sprechen intern GEGEN Hr. Fehrenbach, Sie Looser.

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