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17.12.2013

10:21 Uhr

Branchenverband

Bald mehr als eine Million Maschinenbauer

Die Maschinenbaubranche erwartet für das nächste Jahr einen moderaten Zuwachs. Der könnte ausreichen, um die Millionengrenze bei der Zahl der Beschäftigten zu überschreiten. 2013 hat die Wirtschaft eher enttäuscht.

Den deutschen Maschinen- und Anlagebau im Blick: Beim VDMA steht ein Personalwechsel an. dpa

Den deutschen Maschinen- und Anlagebau im Blick: Beim VDMA steht ein Personalwechsel an.

DüsseldorfDie Beschäftigtenzahl im deutschen Maschinenbau könnte im kommenden Jahr die Millionengrenze überschreiten. Der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Reinhold Festge, kündigte am Dienstag einen weiteren moderaten Zuwachs um 2000 bis 5000 den Beschäftigte an. Damit würde sich Ende Dezember 2014 ein Beschäftigtenstand von mindestens 990.000 Personen ergeben. „Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass wir die Marke von einer Million Beschäftigten überschreiten”, sagte er. Eine auf den Punkt gebrachte Beschäftigtenschätzung sei schwierig, da sie letztendlich auch von den Erwartungen für 2015 abhängt.

Nach der enttäuschenden Entwicklung im Jahr 2013 rechnet die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft geltende Branche im kommenden Jahr wieder mit Wachstum. Festge bekräftigte frühere Prognosen, die Branche peile 2014 ein Produktionsplus von drei Prozent und einen Rekord-Produktionswert von 203 Milliarden Euro an.

„Der Schlüssel für das Wachstum des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus liegt in den etablierten Märkten, und hier vor allem in Europa.” Die klassischen Industrieländer spielten 2014 wieder eine wichtigere Rolle im Erholungsprozess. Zudem habe die Euro-Zone die Rezession überwunden, die Frühindikatoren stimmten optimistisch. Die aufstrebenden Märkte würden zwar weiter wachsen. Doch teils massive strukturelle Probleme beschränkten deren wirtschaftliche Expansion. Daher sei der Wachstumsbeitrag dieser Länder ebenso begrenzt wie der von China.

Wegen der Unsicherheit über die Konjunkturaussichten hatten sich die Firmen in diesem Jahr weltweit mit ihren Investitionen zurückgehalten. Daher musste die mittelständisch geprägte deutsche Branche, zu der auch börsennotierte Firmen gehören wie Thyssen-Krupp, Gildemeister oder Gea, ihre angepeilte Produktionsprognose von plus zwei Prozent auf minus ein Prozent revidieren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.12.2013, 11:16 Uhr

Ja durchaus es gibt so einige Projekte für 2014 und 2015 die von Interesse sein könnten.

Ich kenne alleine schon etwas das mit ca. 3-4 Mrd. € pro Jahr an Auftragsvolumen zu Buche schlägt.

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