Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.06.2012

09:04 Uhr

Brasilien und USA

Posco will ThyssenKrupp-Werke nicht kaufen

Keine Übernahme: Auch der Rivale Posco ist nicht an den ThyssenKrupp-Werken interessiert. Nach dem Bergbauriesen Vale ist Posco der zweite Konzern, der von einem Kauf der Fabriken in Brasilien und in den USA absieht.

ThyssenKrupp will die Werke in den USA und Brasilien verkaufen. Reuters

ThyssenKrupp will die Werke in den USA und Brasilien verkaufen.

SeoulAuch der südkoreanische Rivale Posco hat kein Interesse an einer Übernahme der defizitären ThyssenKrupp-Stahlwerke in Übersee. Das Unternehmen denke nicht über einen Kauf der Fabriken in Brasilien und in den USA nach, sagte eine Posco-Sprecherin am Montag. „Wir haben kein Angebot für einen Kauf erhalten. Auch haben wir einen Kauf nicht in Erwägung gezogen.“

Am Sonntag hatte schon der brasilianische Bergbauriese Vale erklärt, nicht an einer Übernahme der ThyssenKrupp-Fabrik in seiner Heimat interessiert zu sein. Allerdings schloss er nicht aus, seinen Anteil von 27 Prozent aufzustocken. Die „Wirtschaftswoche“ hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass Vale an der Stahlschmelze in Brasilien und Posco an dem Werk im US-Bundesstaat Alabama interessiert seien.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will nach den Milliardenverlusten bei den neuen Stahlwerken die Notbremse ziehen und beide Werke verkaufen. Auch eine Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen sei bei den Anlagen möglich, hatte er jüngst gesagt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×