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02.05.2011

11:21 Uhr

Brauereien

Die Deutschen trinken weniger Bier

Die ersten drei Monate dieses Jahres waren enttäuschend für die deutschen Bierbrauer. Der Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark fiel die Nachfrage nach Biermischgetränken.

Die Deutschen trinken in diesem Jahr weniger Bier. Quelle: dpa

Die Deutschen trinken in diesem Jahr weniger Bier.

WiesbadenDer Bierkonsum in Deutschland ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, sank der Absatz zwischen Januar und Ende März im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent auf 17,5 Millionen Hektoliter. In EU-Länder exportierten die Brauereien 6,0 Prozent mehr Hektoliter Bier, der Export in Drittländer stieg um 16,2 Prozent. 2010 war der Bierabsatz in Deutschland auf Jahressicht um 1,7 Prozent gesunken.

Insgesamt ging der deutsche Bierabsatz, also Exporte und EU-Importe der in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager, im ersten Quartal um 0,4 Prozent beziehungsweise 0,1 Millionen Hektoliter zurück. Damit vertrieben die Betriebe 20,8 Millionen Hektoliter Bier. 84,2 Prozent davon waren für den Inlandsverbrauch bestimmt. Die Statistiker rechneten bei den Zahlen alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der EU eingeführte Bier nicht ein.

Einen auffallend starken Teilverlust musste die Branche den Angaben nach bei sogenannten Biermischgetränken hinnehmen: Gegenüber dem Vorjahresquartal wurden 6,8 Prozent weniger Hektoliter abgesetzt. Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen machten insgesamt 3,0 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

02.05.2011, 16:05 Uhr

Atomausstieg JETZT, fordern SPD, Grüne und jetzt auch die CDU.
Zitat:
Es bleibe dabei, dass drei Kriterien bei der Energiewende erfüllt werden müssten: Energie müsse bezahlbar bleiben, die Versorgung gesichert und die Klimaschutzziele erreicht werden.
Zitat Ende:
Das heißt im Klartext:
- Der Strompreis darf ruig steigen.
- es dürfen auch mal (für längere Zeit) die Lichter ausgehen.
- Die Klimaschutzziele interessieren niemand, wir bauen neue (Braunkohle)Kraftwerke. Das sind zwar Dreckschleudern, aber was solls?
.
Zitat:
Die „Welt“ hatte aus einer Prognos-Studie für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zitiert. Danach könnten sich die Strompreise bis 2020 um 38 Prozent, bis 2025 sogar um 58 Prozent erhöhen. Verantwortlich seien die Abschaltung bestehender Atomkraftwerke und nötige Investitionen in andere Energieerzeuger sowie Stromnetze und -speicher.
Zitat Ende:
.
Nur 58% Preissteigerung?
Deutschland wird "deindustiealisiert", das ist der "Morgenthau-Plan 2.0"
"Back to the past"!
PS: Kerzen und Polar-Schlafsäcke sind schon ausverkauft!

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