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18.01.2007

15:52 Uhr

Brauereien legen Zahlen vor

Bierbrauer profitieren von WM-Bierdurst

Das Fußball-WM-Jahr 2006 hat den Bierdurst der Bundesbürger deutlich gesteigert. Fast einhellig melden die großen deutschen Privatbrauereien spürbare Absatzzuwächse für das vergangene Jahr. Dabei ist es auf dem deutschen Biermarkt keineswegs gemütlich.

HB WARSTEIN/BITBURG. Zu den Gewinnern gehören Warsteiner, Bitburger, Krombacher und Veltins. Allerdings sind die Erfolgsrezepte der Brauerei-Gruppen durchaus unterschiedlich. Teils setzen sie auf Auslandsexpansion, teils auf alkoholfreie Getränke, um sich gegen den tendenziell sinkenden Bierkonsum zu behaupten. 2006 profitierten allerdings alle vom Fußballfieber.

Die Warsteiner Gruppe konnte nach eignen Angaben ihren Bier-Absatz um 3,2 Prozent auf 6,1 Mill. Hektoliter steigern. Dabei profitierte der Konzern nicht nur vom Durst der Fußball-Fans, sondern vor allem vom wachsenden Auslandsgeschäft, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Warsteiner ist inzwischen in über 60 Ländern präsent und steigerte seinen Auslandsabsatz 2006 erneut um 14,1 Prozent.

Da ließ es sich für den Konzern sogar verkraften, dass die Premium Marke Warsteiner in Deutschland erneut einen Absatzrückgang von 2,9 Prozent hinnehmen musste. Warsteiner könne mit dem Gesamtergebnis 2006 zufrieden sein, betonte der Geschäftsführende Gesellschafter Albert Cramer. Das Jahr habe bewiesen, dass die deutschen Privatbrauereien sich gegen die Konkurrenz Internationaler Bierkonzerne behaupten könnten.

Die Krombacher Gruppe steigerte ihren Absatz 2006 sogar um 8,9 Prozent auf sechs Mill. Hektoliter. Dabei machte sich allerdings nicht zuletzt das verstärkte Engagement der Marke bei alkoholfreien Getränken bemerkbar. Seit Juli 2006 hat Krombacher die Marken- und Vertriebsrechte für Schweppes und Orangina und erzielte hier zweistellige Wachstumsraten.

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