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11.05.2011

13:08 Uhr

Brauereikonzern

Carlsberg freut sich über durstige Osteuropäer

Während in Westeuropa weniger Menschen zu Carlsberg-Bieren griffen, konnte der Brauereikonzern wegen guter Geschäfte in Osteuropa deutlich zulegen. Zu Gerüchten über einen bevorstehenden Rückzug aus Deutschland schwiegen die Dänen.

Bierflaschen aus dem Hause Carlsberg. Quelle: dpa

Bierflaschen aus dem Hause Carlsberg.

KopenhagenDer Brauereikonzern Carlsberg steigert weltweit die Gewinne und schweigt zu Gerüchten über einen bevorstehenden Rückzug aus Deutschland. Wie das dänische Unternehmen am Mittwoch in Kopenhagen mitteilte, konnte der Nettogewinn im ersten Quartal von 77 Millionen Kronen (bereinigt um Sondererträge) im letzten Jahr auf 177 Millionen Kronen (10,3 auf 23,2 Millionen Euro) mehr als verdoppelt werden.

Unkommentiert ließ Carlsberg Gerüchte, wonach die deutschen Töchter mit Biermarken wie Astra, Lübzer, Holsten und Duckstein an die Brauereigruppe Radeberger verkauft werden sollen. 2009 hatten sich die Dänen von Feldschlösschen in Braunschweig und Anfang dieses Jahres von der Brauerei gleichen Namens in Dresden getrennt.

Im nördlichen und westlichen Europa einschließlich Deutschland sank der Carlsberg-Bierabsatz in den ersten drei Monaten des Jahres (ohne Zukäufe) um 2 Prozent. In Osteuropa stieg er dagegen um 28 Prozent und weltweit (netto) um 11 Prozent auf 23,3 Millionen Hektoliter. Beim Umsatz legte der Konzern um 10 Prozent auf 11 Milliarden Kronen zu.

Konzernchef Jørgen Buhl Rasmussen nannte den Quartalsverlauf „zufriedenstellend“ und stellte vor allem die Entwicklung in Russland positiv heraus. Weltweit will das Unternehmen seinen eigenen Markennamen Carlsberg stärker als bisher ins Zentrum stellen.

Von

dpa

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