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13.03.2012

11:30 Uhr

Britische Behörde

Entscheidung zu Bayer-Mittel verschoben

Es geht nicht voran: Bayer steckt mit einem seiner wichtigsten neuen Medikamente in Großbritannien weiter in der Warteschleife.

Der Sitz der Verwaltung der Bayer AG in Leverkusen. dpa

Der Sitz der Verwaltung der Bayer AG in Leverkusen.

FrankfurtDie britische Behörde NICE fordert von Bayer zusätzliche Informationen, bevor sie über den Einsatz des Gerinnungshemmers Xarelto zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen entscheiden will. Die bisher zur Verfügung gestellten Daten reichten nicht aus, um zu bewerten, ob die Tablette auch kosteneffektiv sei, teilte die Behörde auf ihrer Webseite am Dienstag mit.

Das NICE wägt die Kosten und Nutzen neuer Arzneimittel in Großbritannien ab und empfiehlt, welche Arzneimittel im staatlichen Gesundheitssystem NHS verschrieben werden sollten. Xarelto ist eines der Schlüsselmedikamente von Bayer und Großbritannien ein wichtiger Markt. Von den Empfehlungen des Nice hängen daher hohe Umsätze ab.

Erst im Januar hatte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) weitere Informationen zu der Arznei verlangt, bevor sie über einen Einsatz von Xarelto zur Schlaganfallprävention entscheiden will. Bayer arbeitet bei Xarelto mit dem US-Pharmariesen Johnson & Johnson zusammen, der in den USA die Vertriebsrechte besitzt. In Europa und im Rest der Welt liegen die Rechte alleine bei Bayer. Für alle Indikationen zusammen traut der Bayer Xarelto einen Spitzenumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zu.

Von

rtr

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