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11.08.2014

13:23 Uhr

Britischer Baukonzern

Balfour lehnt erneut Übernahmeangebot ab

Die milliardenschwere Übernahme von Balfour Beatty erweist sich als schwierig: Der Infrastrukturkonzern Carillion konnte den britischen Baukonzern mit seiner Offerte nicht überzeugen – und das nicht zum ersten Mal.

Bilfinger und Co.

Was Baukonzernen zu schaffen macht

Bilfinger und Co.: Was Baukonzernen zu schaffen macht

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LondonDer britische Infrastrukturkonzern Carillion ist beim Konkurrenten Balfour Beatty auch mit einem zweiten milliardenschweren Übernahmeangebot abgeblitzt. Das Vorhaben berge zu viele Risiken für das eigene Geschäft, begründete dies Balfour am Montag. Es gebe keine „strategische Logik“ hinter den Plänen, nur das Ergebnis eines zusammengeschlossenen Konzerns würde sich verbessern, so Balfour, das derzeit mit Gewinnrückgängen kämpft.

Erst vor zwei Wochen wurden die Gespräche mit Carillion abgebrochen. Der Deal hätte ein Volumen von drei Milliarden Pfund (3,76 Milliarden Euro). Balfour passte es nach eigener Aussage nicht, dass Carillion darauf bestand, den geplanten Verkauf der US-Tochter Parsons Brinckerhoff abzublasen. Balfour hatte zuletzt immer wieder mit Gewinnwarnungen Schlagzeilen gemacht und steht daher unter Druck.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

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