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19.03.2004

12:48 Uhr

Bruttokapitalertrag von 200 Millionen Euro

Enel verkauft Immobilien an Deutsche Bank und CDC

Ein Konsortium aus Deutscher Bank und der französischen Caisse des Depots et Consignations (CDC) hat Immobilien des italienischen Energieunternehmens Enel im Wert von 1,4 Milliarden Euro gekauft.

HB MAILAND. Wie Enel am Freitag mitteilte, umfasst das Geschäft 887 Grundstücke vornehmlich in großen und mittelgroßen Städten. Die Transaktion wurde mit der Deutsche-Bank-Tochter DB Real Estate Management und CDC Ixis vereinbart und soll Ende April abgeschlossen werden. Ein früheres Angebot desselben Konsortiums hatte Enel im Dezember zurückgewiesen.

Der staatlich kontrollierte Versorger hatte 2002 entschieden, nicht zum Kerngeschäft gehörende Unternehmensbereiche zu verkaufen. Dazu gehören auch von Enel Real Estate verwaltete Immobilien. Enel will sich auf seinen Kernbereich, das Strom- und Gasgeschäft, konzentrieren.

Die Veräußerung der Immobilien bringt den Italienern nach eigenen Angaben einen Bruttokapitalertrag von rund 200 Millionen Euro. Der Verkauf habe ferner Kostensenkungen zur Folge, die den Nettogewinn ab 2004 jährlich um mehr als 20 Millionen Euro erhöhen. Dieser Betrag könne mit der Zeit noch wachsen. Enel-Aktien tendierten in Mailand in einem wenig veränderten Gesamtmarkt 0,2 Prozent im Plus.

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