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27.01.2005

11:09 Uhr

Bundestag stellt Weichen für Teil-Privatisierung der Bundeswehr

Rheinmetall kann mit großen Aufträgen rechnen

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Weichen für eines der wichtigsten Privatisierungsvorhaben bei den Streitkräften gestellt. Durch die Teil-Privatisierung der Instandhaltung der Landstreitkräfte der Bundeswehr kann der Rüstungskonzern Rheinmetall mit großen Aufträgen rechnen.

Teil-Privatisierung der Bundeswehr beschehrt Rüstungskonzern Rheinmetall große Aufträge.

Teil-Privatisierung der Bundeswehr beschehrt Rüstungskonzern Rheinmetall große Aufträge.

HB DÜSSELDORF. Im Februar werde eine Gesellschaft mit dem Namen Heeres-Instandsetzungslogistik GmbH (HIL) gegründet, die in den nächsten acht Jahren die Instandhaltung von mindestens 70 Prozent aller Waffensysteme der Bundeswehr sicherstellen soll. Sie soll nach Angaben des Verteidigungsministerium mit einem Auftragsvolumen von 1,77 Milliarden Euro ausgestattet werden. An dieser neuen Gesellschaft ist der Bund nach eigenen Angaben nur noch mit 49 Prozent beteiligt. Die Mehrheit an der HIL teilten sich die Rheinmetall Landsysteme, der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und die Industriewerke Saar mit jeweils 17 Prozent der Anteile.

Der Instandsetzungsauftrag der HIL habe einen Wert von rund 1,1 Milliarden Euro, hieß es von Rheinemtall. Zusätzlich würden Haushaltsmittel von rund 670 Millionen Euro für Leistungen wie Transporte oder Ersatzteile bereit gestellt. Die Bundeswehr spare durch die Teilprivatisierung in den acht Jahren rund 200 Millionen Euro.

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