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22.08.2011

11:59 Uhr

Cabriobauer Karmann

Insolvenzverwalter will 166 Millionen Euro zurück

166 Millionen Euro Umsatzsteuern fordert der Insolvenzverwalter des Cabriobauers Karmann von den früheren Besitzern. Er beruft sich dabei auf Änderungen in der Rechtsprechung.

Die Produktionsstätte des Autobauers Karmann: Der Insolvenzverwalter der zahlungsunfähigen Karmann-Betriebsgesellschaft verklagt die nicht insolvente Besitzgesellschaft auf Zahlung von fast 166 Millionen Euro. dapd

Die Produktionsstätte des Autobauers Karmann: Der Insolvenzverwalter der zahlungsunfähigen Karmann-Betriebsgesellschaft verklagt die nicht insolvente Besitzgesellschaft auf Zahlung von fast 166 Millionen Euro.

OsnabrückDer Insolvenzverwalter des Cabriobauers Karmann fordert von den früheren Besitzern Umsatzsteuern in Höhe von 166 Millionen Euro zurück. Das teilte das Landgericht Osnabrück am Montag mit. Dort wird am Mittwoch die entsprechende Zivilklage verhandelt. Die Firma Karmann war in eine Betriebs- und eine Besitzgesellschaft aufgeteilt. Aufgrund eines internen Vertrags hatte die Betriebsgesellschaft jahrzehntelang die Steuern auch für die Besitzgesellschaft gezahlt, hieß es. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann wolle nun die Steuern für die Jahre 2006 bis 2009 zurück und berufe sich auf Änderungen in der Rechtsprechung. Inzwischen hat Volkswagen große Teile von Karmann übernommen und baut in Osnabrück das Golf-Cabrio.

Von

dpa

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