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31.07.2014

14:00 Uhr

Cabriodachproduzent

Valmet verabschiedet Sozialplan für Mitarbeiter

Vamet wird in Zukunft nur noch in Polen produzieren, 330 Stellen in Osnabrück fallen damit bis 2017 schrittweise weg. Nun gab es eine Einigung zwischen dem finnischen Cabriodachproduzenten und der IG Metall.

Der Cabriodachproduzent Valmet hat sich mit der IG-Metall auf einen Sozialplan für das schließende Werk in Osnabrück geeinigt. Die Mitarbeiter bekommen eine Abfindung und die Möglichkeit, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. dpa

Der Cabriodachproduzent Valmet hat sich mit der IG-Metall auf einen Sozialplan für das schließende Werk in Osnabrück geeinigt. Die Mitarbeiter bekommen eine Abfindung und die Möglichkeit, in eine Transfergesellschaft zu wechseln.

OsnabrückDer finnische Cabriodachproduzent Valmet hat sich mit den Arbeitnehmern auf einen Sozialplan für das Osnabrücker Werk geeinigt. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, ist damit der Weg frei, die Verdeckproduktion in dem früheren Karmann-Werk bis 2017 nach und nach auslaufen zu lassen. Osnabrück soll Verwaltungs- und Entwicklungsstandort mit 100 Beschäftigten bleiben. Die Produktion soll künftig nur noch im polnischen Zary erfolgen. Bislang arbeiten in Osnabrück laut Valmet noch 330 Personen.

Mit der Einigung auf den Sozialplan und dem damit verbundenen Interessenausgleich soll zunächst 37 Beschäftigten gekündigt werden. Sie haben die Möglichkeit, für maximal 12 Monate in eine Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft zu wechseln. Sie bekommen auch eine Abfindung, die aber geringer ausfällt als ursprünglich gefordert. „Das ist der finanziellen Situation des Unternehmens geschuldet“, sagte ein IG-Metall-Sprecher.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Mit der Schließung der Produktion in Osnabrück reagiert Valmet auf den stark eingebrochenen Cabriomarkt. Valmet hatte 2010 die Produktionsstätten in Osnabrück und Zary von seinem insolventen Konkurrenten Karmann übernommen.

Von

dpa

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