Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.07.2011

12:38 Uhr

Carl Zeiss

500 Millionen-Investition für Deutschland

Der Export beflügelt die Geschäfte von Carl Zeiss. Das Unternehmen deshalb eine halbe Milliarde Euro in Deutschland investieren, um die Produktion zu erweitern.

Ein Mikroskop von Carl Zeiss. Quelle: dpa

Ein Mikroskop von Carl Zeiss.

StuttgartDer Technologiekonzern Carl Zeiss will seine Standorte in Deutschland mit rund einer halben Milliarde Euro aufrüsten. Geplant sei unter anderem die Erweiterung der Halbleiterproduktion bis zum Jahr 2013 sowie ein Neubau für die Sparte Medizintechnik, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Oberkochen mit. Auch ein neues Logistikzentrum nahe des schwäbischen Stammsitzes solle entstehen, kündigte der zu Jahresbeginn an die Zeiss-Spitze gerückte Vorstandschef Michael Kaschke an.

Der zu 90 Prozent vom Export abhängige Konzern sitzt auf prall gefüllten Auftragsbüchern und profitiert vom Boom bei Halbleitern. Zeiss ist vor allem für seine Mikroskope, Brillengläser und Kameraobjektive bekannt, zugleich ist der im Stiftungsbesitz befindliche Konzern der weltweit führende Ausrüster der Chipindustrie. Strategischer Partner ist der niederländische Chipausrüster ASML, der am Mittwoch nach einem unerwartet schwachen Auftragseingang einen gedämpften Ausblick auf nächsten Monate gab. Die Kunden zögerten mit neuen Aufträgen, da sich die Nachfrage nach neuen Computern und Mobiltelefonen abschwäche. Auch Konkurrent Applied Materials hatte am Dienstag vor schwererem Fahrwasser gewarnt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×