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06.12.2011

14:28 Uhr

CCS-Verfahren

Vattenfall setzt weiter auf CO2-Speicherung

Vattenfall will Verfahren zur CO2-Speicherung nicht selbst weiterentwickeln, sondern setzt darauf, dass andere diese zur Serienreife bringen. Für Jänschwalde meldete der Versorger schon jetzt Kaufinteresse an.

Die Vattenfall-Forschungsanlage für die CCS-Technologie Spremberg. dapd

Die Vattenfall-Forschungsanlage für die CCS-Technologie Spremberg.

Cottbus/BerlinDer Energieversorger Vattenfall setzt auch nach dem Aus für sein Milliarden-Projekt zur CO2-Speicherung auf diese Technologie. Vattenfall baue darauf, dass andere Unternehmen das CCS-Verfahren weiterentwickeln und zur Serienreife bringen, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Dann könne Vattenfall die CCS-Kraftwerkstechnologie kaufen und in den 2020er Jahren in Jänschwalde nutzen. Dort geht das konventionelle Braunkohle-Großkraftwerk bis 2030 vom Netz.

Mit dem CCS-Verfahren kann Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken und der Industrie vom Rauchgas abgetrennt, verflüssigt und unterirdisch gespeichert werden. Am Montag hatte Vattenfall das Aus für sein CCS-Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde verkündet. Mit der 1,5 Milliarden Euro teuren Anlage wollte das Unternehmen ab 2016 die Technik zur CO2-Speicherung großtechnisch erproben.

Von

dpa

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