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13.11.2013

08:40 Uhr

Chefansage

Teslas werden trotz Bränden nicht zurückgerufen

Drei Tesla-Elektrofahrzeuge des Model S haben in den vergangenen Wochen Feuer gefangen. Konzernchef Elon Musk ist jedoch von der Sicherheit seiner Autos überzeugt und will keinen Rückruf starten.

Tesla-Motors-Chef Elon Musk: „Es wird definitiv keinen Rückruf geben.“ Reuters

Tesla-Motors-Chef Elon Musk: „Es wird definitiv keinen Rückruf geben.“

DetroitTesla-Chef Elon Musk sieht trotz der drei kurz hintereinander aufgetretenen Brände bei Elektroautos des Konzerns keinen Anlass für einen Rückruf in die Werkstätten. Dafür gebe es keinen Grund, sagte der Milliardär bei einer im US-Fernsehen übertragenen Veranstaltung. „Es wird definitiv keinen Rückruf geben.“

Seit Oktober fingen drei Tesla-Elektrofahrzeuge vom Typ Model S Feuer. In zwei Fällen waren die Autos dabei über auf der Straßen liegende Trümmerteile gefahren, die die Akkus beschädigten. Die zuständige US-Verkehrsbehörde bekräftigte, zu dem dritten Fall weiterhin Informationen zusammenzutragen.

Brennende Elektro-Fahrzeuge

Feuer nach Fremdeinwirkung

Ein Metallgegenstand hat den Brand eines Tesla-S-Sportwagens ausgelöst, der im US-Bundesstaat Washington Anfang Oktober 2013 unterwegs war. Dabei sollen auch die Batterien gebrannt haben.

Feuer nach Crashtest

Ein Chevrolet Volt (in Deutschland Opel Ampera) fing im Juni 2011 Feuer – drei Wochen, nachdem eine US-Behörde einen Crashtest an dem Fahrzeug durchgeführt hatte. Bei der simulierten seitlichen Kollision mit einem Pfahl war das Kühlsystem der Batterie beschädigt worden. (Abschlussbericht zum Vorfall der NHTSA). In dem Bericht heißt es, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (Januar 2012) der Behörde keine Feuer nach einem Unfall im echten Straßenverkehr mit Elektrofahrzeugen bekannt waren – trotz detaillierter Recherche.

Feuer nach schwerem Unfall

Ein Eletro-Taxi des Herstellers BYD fing in China Feuer nach einem schweren Unfall, bei dem drei Passagiere starben. Zwar löste die elektrische Verkabelung den Brand aus, aber es brannten weder alle Akkus aus noch gab es Explosionen.

Feuer bei geparktem Fahrzeug

Auch zwei andere Feuer erfassten den Elektro-Sportwagen von Fisker. Ein Hausbrand in Texas ging von dem Fahrzeug aus, bei einem anderen Brand im August 2012 hatte in Kalifornien ein defekter Ventilator das Feuer ausgelöst. Daraufhin wurden Fahrzeuge zurückgerufen, um das Bauteil zu tauschen.

Feuer nach Wasserschaden

Etwa 16 Elektro-Sportwagen des Herstellers Fisker haben im Oktober 2012 Feuer gefangen: Hurrikan Sandy hatte einen Großparkplatz unter Wasser gesetzt und die Fahrzeuge fingen danach Feuer und brannten komplett aus (Bilder bei Jalopnik). Laut Hersteller lösten aber nicht die Batterien den Brand aus, sondern ein anderer technischer Defekt auf Grund des eingedrungenen Salzwassers.

Feuer in der Fabrik

Noch in der Fabrikhalle fing im Märze 2013 eine Batterie eines Mitsubishi-Plugin-Hybrids des Tpys i-Miev Feuer. Das Batteriepaket war eine Maschine angeschlossen, die einen Entladungstest vornahm. Bei einem anderen Elektro-Modell des Konzerns schmolz im selben Monat ein Batteriepaket, das in einem Wagen verbaut war, der bei einem Händler im Ausstellungsraum stand.

Feuer während der Fahrt

Im April 2011 fing ein chinesisches Elektrotaxi (Modell: Zotye M300 EV) Feuer während der Fahrt. Als Grund nannte Sicherheitsexperten Mängel bei der Fertigung der Batterien und beim Einbau der Zellen.

Musk sagte, das Brandrisiko beim Model S sei fünf Mal geringer als bei einem herkömmlichen Benziner. Zugleich bezeichnete er den Kurseinbruch der Tesla-Aktie an der New Yorker Börse als „etwas störend“. Das Papier hat seit dem 1. Oktober fast 30 Prozent an Wert eingebüßt, nachdem es in den neun Monaten zuvor rasant zugelegt hatte. Am Dienstag gaben die Anteilscheine an der Nasdaq fast fünf Prozent nach auf 137,80 Dollar. Im nachbörslichen Handel legten sie jedoch nach Musks Äußerungen 1,7 Prozent zu.

Von

rtr

Kommentare (2)

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pro-d

13.11.2013, 08:56 Uhr

oje
oje

In Zeiten von Fracking und dem mega großen Öl Fund in Australia sehe ich aber voll schwarz für diese Umwelt Hansel.

Die Welt zieht sich gerade von den regenerativen Energien zurück und man fragt sich, ob das nicht alles eine Falle war. Zu viel, einfach zu viel wird man bei den Regenerativen belogen, betrogen und über Ohr gehauen. Oft ist es mega unethisch, wie die Alternativen hier vorgehen.

+ mit BIO klaut man den III. Ländern die Urwälder und Ackerflächen
+ für BIO-Kraftstoff brennt man Urwälder nieder
+ der Wind- / Solar Strom belastet die Kostenstruktur des ganzen Landeshauptstadt
+ BIO Gas wird aus Lebensmittel (Mais) hergestellt

Also wer so brutal unethisch ist, der sollte langsam hier verschwinden.

Steinweg

13.11.2013, 11:24 Uhr

Frueher qualifizierte man sich als Ingenieur, Enrwicker, Arzt. Heute offenbart sich Fachwissen durch die Beschreibung: Milliardaer.

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