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14.08.2012

10:43 Uhr

Chemieindustrie

Gestiegene Rohstoffkosten belasten H&R-Bilanz

Der Halbjahresgewinn des Spezialchemieunternehmens H&R ist um mehr als die Hälfte eingebrochen. Gesteigerte Preise und höherer Umsatz konnten die Kostenlasten nicht abdecken. Das drückt auch auf die Jahresprognose.

Eine Laborantin arbeitet an der Zellkultivierung für die Herstellung von pharmazeutischen Präparaten. dpa

Eine Laborantin arbeitet an der Zellkultivierung für die Herstellung von pharmazeutischen Präparaten.

FrankfurtGestiegene Rohstoffkosten haben dem Spezialchemieunternehmen H&R das Ergebnis im ersten Halbjahr und die Gewinnprognose für 2012 verhagelt. Zwar setzte H&R höhere Preise durch und steigerte den Umsatz um 5,4 Prozent auf 492 Millionen Euro. Das reichte aber nicht aus, um die höheren Kosten zu decken: Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) brach um mehr als die Hälfte auf 26 von 56 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ein, wie das Unternehmen am Dienstag in Salzbergen bekanntgab. Der Konzernüberschuss schmolz auf 4,1 von 28,8 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr ist H&R nun wesentlich pessimistischer. Zwar rechnet der Vorstand für das laufende Quartal mit wieder steigenden Ergebnissen in seinen Geschäftsbereichen. "Aufgrund des schwächeren ersten Halbjahres 2012 und vor dem Hintergrund der weiteren konjunkturellen Unsicherheiten wird das operative Gesamtjahresergebnis 2012 jedoch voraussichtlich deutlich hinter dem Vorjahresergebnis von 89,1 Millionen Euro zurückbleiben", erklärte der Vorstand. Die Umsatzprognose von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro bestätigte H&R.

Von

rtr

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