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23.07.2014

10:01 Uhr

Chemiekonzern

Akzo Nobel mit Wandfarben erfolgreich

Das Geschäft mit Wandfarben und Beschichtungen boomt: Akzo Nobel verzeichnet im zweiten Quartal ein Plus beim operativen Gewinn. Der BASF-Konkurrent ist zuversichtlich, seine ehrgeizigen Ziele erreichen zu können.

Der Grund für den Erfolg: Wandfarben Akzo Nobel. Reuters

Der Grund für den Erfolg: Wandfarben Akzo Nobel.

AmsterdamDer BASF-Konkurrent Akzo Nobel profitiert von einer wachsenden Nachfrage nach seinen Wandfarben in Europa und Asien. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 509 Millionen Euro gestiegen, teilte der niederländische Chemie- und Farbenkonzern am Mittwoch mit. Zudem habe der Sparkurs des Unternehmens die Folgen eines Umsatzrückgangs von vier Prozent auf 3,71 Milliarden Euro wettmachen können.

Das Geschäft habe nicht zuletzt unter dem starken Euro gelitten. Akzo Nobel produziert neben Dulux-Wandfarben auch sogenannte Hochleistungsbeschichtungen für Autos, Flugzeuge und Schiffe sowie Spezialchemikalien für die Papierindustrie.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Akzo Nobel zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, trotz der Währungseffekte und eines weiterhin schwachen Wirtschaftsumfelds seine für 2015 gesteckten Ziele zu erreichen. Die Niederländer streben bis dahin eine Umsatzrendite von neun Prozent an. Im zweiten Quartal hatten Analysten dem Konzern mehr Umsatz (3,82 Milliarden Euro) zugetraut, aber mit weniger Gewinn (482 Millionen Euro) gerechnet. AkzoNobel-Aktien gewannen gut vier Prozent.

Branchenprimus BASF aus Ludwigshafen legt am Donnerstag seinen Bericht zum zweiten Quartal vor.

Von

rtr

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