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12.01.2012

17:25 Uhr

Chemiekonzern

BASF beteiligt sich in USA an Batteriefirma

Der Chemieriese BASF setzt weiter auf Batterietechnologie für Elektroautos. In den USA kauft sich der Konzern mit 50 Millionen Dollar bei der Firma Sion Power ein, die Akkus auf Lithium-Schwefel-Basis entwickelt.

Ein Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF steht in Schwarzheide auf einem Flüssiggastank. dpa

Ein Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF steht in Schwarzheide auf einem Flüssiggastank.

FrankfurtDer Chemiekonzern BASF will mit der Beteiligung an einem US-Unternehmen seine Geschäfte mit Batteriematerialien stärken. Für 50 Millionen Dollar erwerbe BASF Anteile an der in Tuscon im US-Bundesstaat Arizona ansässigen Gesellschaft Sion Power, teilte der Ludwigshafener Konzern am Donnerstag mit. Die Höhe der Beteiligung wurde nicht genannt. BASF erhalte zwei Sitze im Aufsichtsrat des US-Unternehmens, sagte ein Sprecher lediglich.

Sion Power entwickelt Akkus auf Lithium-Schwefel-Basis für Elektrofahrzeuge sowie Elektrogeräte. Entstanden ist die Firma aus der 1994 gegründeten Gesellschaft Moltech. Sion Power besitzt mehr als 100 Patente. BASF arbeitet mit Sion Power bereits seit zwei Jahren zusammen.

Das weltgrößte Chemieunternehmen setzt stark auf die Batterietechnologie, die für die Produktion von leistungsstärkeren Elektroautos von entscheidender Bedeutung ist. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung von Materialien für Lithium-Ionen-Batterien.

Bis zum Jahr 2016 will BASF einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in dieses Geschäftsfeld investieren. Um die Geschäfte zu bündeln hatte der Konzern die Geschäftseinheit „Battery Materials“ gegründet, die seit 1. Januar besteht. In Elyria im US-Bundesstaat Ohio soll in diesem Jahr eine Anlage zur Herstellung von Bestandteilen von Lithium-Ionen-Batterien den Betrieb aufnehmen.

Von

rtr

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