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23.04.2013

14:19 Uhr

Chemiekonzern

BASF beugt sich dem Wettbewerbsdruck

In der Chemiebranche wird der Wettbewerb schärfer. Das geht auch am Branchenriesen BASF nicht vorbei. Um weiter konkurrenzfähig zu sein baut das Unternehmen Geschäftsfelder um und baut hunderte Stellen ab.

Ein Schutzhelm mit der Aufschrift „BASF“. dpa

Ein Schutzhelm mit der Aufschrift „BASF“.

FrankfurtDer Chemiekonzern BASF reagiert auf den schärferen Wettbewerb und baut mehrere Geschäftsfelder um. Weltweit würden rund 500 Stellen bis Ende 2015 abgebaut, kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Betroffen seien Sparten im Konzernbereich Performace Products, in dem BASF seine Geschäfte mit Inhaltsstoffen für Körperpflege, Kosmetik, Pharmazeutika, sowie mit Kunststoff-Zusätzen, Farbpigmenten und Chemikalien für die Papierherstellung oder zur Öl-, Gas- und Erzgewinnung gebündelt hat.

"In einigen Marktsegmenten haben sich die Rahmenbedingungen durch fortschreitende Standardisierung und den Markteintritt neuer Wettbewerber signifikant verändert", begründete BASF das Vorgehen. Weitere Schritte würden geprüft.

Ergebnis ausgewählter BASF-Sparten 2012

Chemie

Umsatz 2012 - 13,8 Milliarden Euro (plus 6,7 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 1,72 Milliarden Euro (minus 29,6 Prozent)

Kunststoffe

Umsatz 2012 - 11,4 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 874 Millionen Euro (minus 30,6 Prozent)

Öl und Gas

Umsatz 2012 - 16,7 Milliarden Euro (plus 38,6 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 3,9 Milliarden Euro (plus 84,9 Prozent)

Agrar

Umsatz 2012 - 4,68 Milliarden Euro (plus 12,3 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 1,03 Milliarden Euro (plus 27 Prozent)

Der Standort Basel ist besonders vom Umbau betroffen. Bis Ende 2015 will der Konzern dort bis zu 350 Stellen abbauen. Angaben zu Einsparungen nannte der Konzern zunächst nicht.

Von

rtr

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