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28.11.2012

15:26 Uhr

Chemiekonzern

BASF übernimmt US-Pflanzenschutz-Firma

BASF übernimmt den Pflanzenschutz-Spezialisten Becker Underwood für 785 Millionen Euro. Der Deal passt laut BASF-Vorstand Andreas Kreimeyer „ausgezeichnet zur langfristigen Wachstumsstrategie“.

BASF erwirtschaftete 2011 in seiner Pflanzenschutzsparte Crop Protection rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Nun erweitert der Konzern das Geschäft. dpa

BASF erwirtschaftete 2011 in seiner Pflanzenschutzsparte Crop Protection rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Nun erweitert der Konzern das Geschäft.

FrankfurtDer Chemiekonzern BASF hat die Übernahme des amerikanischen Pflanzenschutz-Spezialisten Becker Underwood unter Dach und Fach gebracht. Mit dem 785 Millionen Euro teuren Zukauf werde BASF zu einem führenden Anbieter für biologische Mittel zur Saatgutbehandlung, teilte das Ludwigshafener Unternehmen am Mittwoch mit. In den nächsten Monaten soll nun die Integration der Geschäfte in den Konzern vorangetrieben werden. BASF hatte das Unternehmen von der US-Investmentgesellschaft Norwest Equity Partners (NEP) erworben.

„Die Akquisition passt ausgezeichnet zu unserer langfristigen Wachstumsstrategie“, erklärte BASF-Vorstand Andreas Kreimeyer, der unter anderem für das Pflanzenschutzgeschäft des Konzerns zuständig ist. Becker Underwood mit Sitz im US-Bundesstaat Iowa konzentriert sich auf Technologien in der Saatgutbehandlung sowie auf Produkte, die im Pflanzenschutz, im Gartenbau und in der Tierernährung angewendet werden.

Das Unternehmen produzierte zuletzt an mehreren Standorten mit 479 Beschäftigten. Der Jahresumsatz liegt bei 240 Millionen Dollar. Die Gesellschaft gehörte seit 2004 zu NEP. BASF erwirtschaftete 2011 in seiner Pflanzenschutzsparte Crop Protection rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz.

Von

rtr

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