Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.12.2011

16:27 Uhr

Chemiekonzern

Bayer verlängert Kündigungsschutz bis 2015

Der Bayer-Konzern verzichtet bei seinen 24.500 Beschäftigten in Deutschland bis Ende 2015 auf betriebsbedingte Kündigungen. Vorstand und Betriebsrat verlängerten eine entsprechende Vereinbarung vorzeitig um drei Jahre.

Ein Mitarbeiter an einem Band mit Alka Seltzer Pillen im Werk in Bitterfeld. dapd

Ein Mitarbeiter an einem Band mit Alka Seltzer Pillen im Werk in Bitterfeld.

LeverkusenDer Chemie- und Pharmariese Bayer schließt betriebsbedingte Kündigungen für den Großteil seiner Beschäftigten in Deutschland bis Ende 2015 aus. Die noch gut ein Jahr laufende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung sei vorzeitig um drei weitere Jahre fortgeschrieben worden, teilte Bayer am Mittwoch in Leverkusen mit.

Die Übereinkunft von Vorstand und Gesamtbetriebsrat enthalte den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und gelte für rund 24 500 Beschäftigte in den Kerngesellschaften von Bayer in Deutschland. Insgesamt hat Bayer
36 000 Mitarbeiter im Inland.

Der Leverkusener Konzern befindet sich im Umbau. Vor einem Jahr gab Bayer den Abbau von weltweit 4500 Stellen bekannt, darunter 1700 Stellen in Deutschland. Ein Großteil des Abbaus hierzulande, für den bereits die bisherige Vereinbarung gilt, betrifft die Verwaltung.

Bayer will durch Einsparungen die Konzernkosten ab 2013 um 800 Millionen Euro senken. Die Hälfte dieses Betrages soll reinvestiert werden. So entstehen 2500 Stellen in Wachstumsregionen. Seit Februar stehen die Rahmenbedingungen zum Stellenabbau in Deutschland. Zu den Angeboten gehören Versetzungen, Teilzeitstellen und Abfindungen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×