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08.05.2013

12:29 Uhr

Chemiekonzern

Börsen-Neuling Evonik verbucht mehr Gewinn

Nach dem Gang aufs Parkett klettert das Konzernergebnis des Chemieunternehmens. Der Umsatz bei Evonik jedoch geht leicht zurück. In der zweiten Jahreshälfte soll das besser werden.

Evonik-Zentrale in Essen: „Erwarten eine spürbare Belebung unseres Geschäfts“. dpa

Evonik-Zentrale in Essen: „Erwarten eine spürbare Belebung unseres Geschäfts“.

EssenDer Essener Börsenneuling Evonik Industries hält trotz eines schwachen Starts in das Jahr an seiner Prognose für 2013 fest: Der weltweit tätige Spezialchemiekonzern will seinen Vorjahresumsatz von 13,6 Milliarden Euro steigern und erwartet operative Ergebnisse auf Vorjahresniveau. 2012 hatte Evonik unter dem Strich knapp 1,2 Milliarden Euro verdient.

Das Unternehmen mit seinen gut 33 000 Mitarbeitern war Ende April nach Privatplatzierungen von rund 14,5 Prozent des Grundkapitals an die Börse gegangen. Der Kurs der Aktie ist seitdem leicht gesunken. Nach einem Start bei 33 Euro lag er am Mittwochmittag bei 31,30 Euro.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Der Umsatz ging im ersten Quartal im Jahresvergleich um vier Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um ein Zehntel auf 589 Millionen Euro. Dafür seien niedrigere Verkaufspreise und teilweise höhere Rohstoffkosten verantwortlich. Hinzu kämen aber bilanzielle Sondereffekte, die buchhalterisch zu einer rückwirkenden Erhöhung der Ergebnisse von 2012 geführt hätten, teilte das Unternehmen mit. Als Quartalsgewinn ausgewiesen wurden 289 Millionen Euro (plus sieben Prozent).

„Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte erwarten wir jedoch eine spürbare Belebung unseres Geschäfts“, erklärte Vorstandschef Klaus Engel. Evonik setze auf eine Erholung der Weltkonjunktur und nehme im Laufe des Jahres neue Produktionskapazitäten in Betrieb.

Evonik zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in vielen Teilgebieten der Spezialchemie und produziert Stoffe und Chemikalien etwa für die Tierernährung, den Energiemarkt und die internationale Kunststoff- und Gummiindustrie.

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