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26.06.2014

18:04 Uhr

Chemiekonzern

Evonik baut Konzernstruktur um

Flexibilität erhöhen und Wettbewerbsposition stärken: Der Spezialchemiekonzern Evonik plant eine Neustrukturierung des Konzerns. Der Standort Essen des BVB-Trikotsponsoren soll aber nicht betroffen sein.

Auch an der Essener Evonik-Zentrale droht kein Personalabbau. dpa

Auch an der Essener Evonik-Zentrale droht kein Personalabbau.

EssenDer Spezialchemiekonzern Evonik will seine Konzernstruktur umbauen und so das Wachstum vorantreiben. „Mit der geplanten Neuordnung (...) wollen wir bessere Voraussetzungen schaffen, unsere unterschiedlichen Geschäfte nah an den Märkten deutlich differenzierter zu steuern und gezielter weiterzuentwickeln“, erklärte der Chef des MDax-Konzerns, Klaus Engel, am Donnerstag in Essen.

Dies erhöhe die Flexibilität und stärke die Wettbewerbsposition auf den jeweiligen Märkten. Standortverlagerungen von Unternehmensteilen oder Personalabbau seien aber nicht geplant, sagte eine Sprecherin. Das Unternehmen mit seinen rund 33 500 Mitarbeitern war vor etwa einem Jahr an die Börse gegangen. Evonik produziert Spezialchemikalien wie Futtermittelzusätze, Öladditive und Chemikalien für Leichtlaufreifen.

Den Plänen zufolge soll sich der Vorstand künftig in einer Management-Holding stärker auf die strategische Weiterentwicklung konzentrieren. Die drei operativen Einheiten des Unternehmens sollen in voll funktionsfähige Sparten umgewandelt werden. Details will Evonik im Laufe des Jahres präsentieren.

Von

dpa

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