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14.01.2014

12:04 Uhr

China bald Absatzmarkt Nummer Eins

Volvo zurück in der Gewinnzone

„Back in black“: Der Autobauer Volvo hat sich mit Hilfe seines chinesischen Besitzers von der Talfahrt 2012 erholt. Jetzt wollen die Schweden ihre Marke wieder stärken.

Volvo-Chef Hakan Samuelsson: „Wir müssen mehr zeigen, dass wir stolz auf Volvo sind.“ Reuters

Volvo-Chef Hakan Samuelsson: „Wir müssen mehr zeigen, dass wir stolz auf Volvo sind.“

DetroitNach dem Verlustjahr 2012 verdient der Autobauer Volvo wieder Geld. Vergangenes Jahr habe das Unternehmen schwarze Zahlen geschrieben, sagte Unternehmenschef Håkan Samuelsson am Montag auf der Automesse in Detroit, ohne Details zu nennen. Er verwies auf die Zahlenvorlage der chinesischen Konzernmutter Geely im März. 2012 hatte Volvo rund 56 Millionen Euro Verlust geschrieben. In der Vergangenheit habe der Autohersteller seine Marke schlecht kommuniziert, gestand Samuelsson ein. „Wir müssen mehr zeigen, dass wir stolz auf Volvo sind.“

Bei den Verkaufszahlen konnte der Unternehmenschef ein leichtes Plus präsentieren. Der Absatz legte 2013 um 1,4 Prozent zu – und soll dieses Jahr weiter steigen. In den Vereinigten Staaten, dem bislang größten Volvo-Markt, waren die Verkäufe 2013 noch um zehn Prozent auf 61.000 Stück abgesackt. Hier müsse Volvo wieder auf mehr als 100.000 Autos kommen, um das große Händlernetz erhalten zu können, sagte Samuelsson.

Volvo XC60 im Handelsblatt Autotest: Der schwedische Gentleman

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Der schwedische Gentleman

Elegantes Design, ein hochwertiger Innenraum, souveräne Fahrleistungen und eine vorbildliche Sicherheitsausstattung: Der Volvo bringt alles mit, um ein wahrer Gentleman zu sein – allerdings nur für solvente Fahrer.

Dieses Jahr dürfte China als Volvos zweite Heimat zum neuen Absatzmarkt Nummer Eins werden. 2013 hatten die Verkäufe dort um 45 Prozent zugelegt. Seit November baut Volvo auch vor Ort – in Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan – Autos für den chinesischen Markt.

Langfristig sollen von China aus auch Märkte in den USA und Europa beliefert werden. „Wir werden aber einige Diskussionen führen und die Leute überzeugen müssen, wenn wir Premium-Autos aus China in die USA oder Europa exportieren“, sagte Samuelsson in Detroit. Für den deutschen Markt soll im März ein Plan stehen. Dafür ist in Deutschland ein neuer Geschäftsführer eingesetzt.

Von

dpa

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