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08.10.2013

13:46 Uhr

Chinesischer Markt

Japanische Autokonzerne punkten in China wieder

Der Streit um eine Inselgruppe in China führte 2012 zu einem Boykott japanischer Marken. Doch die japanische Autokonzerne haben ihn nun überwunden: Toyota, Nissan und Honda verzeichnen starke Verkaufszuwächse.

Toyota verkaufte im vergangenen Monat zusammen mit zwei chinesischen Joint-Venture-Partnern 72.100 Autos in China. Reuters

Toyota verkaufte im vergangenen Monat zusammen mit zwei chinesischen Joint-Venture-Partnern 72.100 Autos in China.

TokioJapans Autokonzerne haben den Absatzboykott wegen des Inselstreits auf dem wichtigen chinesischen Markt überwunden. Die drei Branchen-Riesen Toyota, Nissan und Honda meldeten am Dienstag für September in der Volksrepublik Verkaufszuwächse von mehr als 60 bis fast 120 Prozent. Der Absatzsprung gehe auch auf die niedrige Vergleichszahl im September vergangenen Jahres zurück, teilten die japanischen Konzerne übereinstimmend mit. Der Streit um eine Inselgruppe hatte 2012 in China bei vielen Verbrauchern zu einem Boykott japanischer Marken geführt.

Toyota verkaufte zusammen mit zwei chinesischen Joint-Venture-Partnern vergangenen Monat 72.100 Autos in China und damit fast zwei Drittel mehr als im September 2012.

Insgesamt sei der Absatz in den ersten neun Monaten aber leicht auf 636.700 Fahrzeuge zurückgegangen. Mit einem Plus von knapp 120 Prozent auf fast 74.000 Autos verbuchte Konkurrent Honda im Vormonat das größte Plus in China. Rivale Nissan konnte 117.100 Fahrzeuge in der Volksrepublik absetzen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Observer

08.10.2013, 14:35 Uhr

Es ist einfach nur zum Jubeln! Die Asiaten werden sich komplett loesen von der Umklammerung des sog. WESTENS!
Ja, auch Japan hat absolut keine andere Chance, als seine westlich orientierte Politik radikal zu ueberdenken ud das ist gut und heilsam, wenn auch mit verheerenden Folgen fuer USA und Europa! Aber gegen ein rd. 5 Milliarden Volk das nNOCH echten Bedarf an waren und Dienstleistungen aufweisen kann, ist kein Kraut gewachsen und es wird auch nicht mehr wachsen!
Aus ist´s mit dem Imperialismus der zinonistisch gesteuerten USA und deren Lackaien in Europa! Bravo, NWO!
Eine NWO, die sich aber ganz anders entwickeln wird, wie von den Urhebern vorgesehen!
Die Deutschen wachen nur auf, wenn ihnen der Markt fuer das Einzige was sie noch haben, der Autoindustrie, abhanden kommt und das ist in vollem Gange!

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