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06.03.2012

14:44 Uhr

Comac

Boeing verbündet sich mit Chinesen

Ungewöhnliche Verbindung: Der US-Flugzeugbauer Boeing macht ausgerechnet einen aufstrebenden Konkurrenten zum Partner. Gemeinsam wollen die Unternehmen am Treibstoffverbrauch arbeiten.

Eine Flugbegleiterin von Comac posiert vor einer Maschine des Unternehmens. dpa

Eine Flugbegleiterin von Comac posiert vor einer Maschine des Unternehmens.

PekingDie Amerikaner haben sich am Dienstag mit der Commercial Aircraft Corp. of China (Comac) verbündet, dem Hersteller des mit Spannung erwarteten Kurz- und Mittelstreckenjets C919. Den Chinesen wird zugetraut, das Duopol aus Boeing und Airbus aufzubrechen.

Gemeinsam wollen Boeing und Comac daran arbeiten, den Treibstoffverbrauch der Flugzeuge zu senken. Dazu finanzieren sie ein Forschungszentrum in Peking. Der chinesische Markt gilt als einer der wachstumsstärksten überhaupt. So erwartet Boeing, dass die Fluglinien des Landes bis 2030 rund 5000 neue Maschinen brauchen.

Spritsparende Jets sind in Zeiten steigender Ölpreise überall auf der Welt gefragt. So prüft Boeing gerade, seinen Langstreckenflieger 777 zu modernisieren. Bei der kleineren Boeing 737 ist die Entscheidung bereits gefallen, nachdem Airbus angekündigt hatte, seine A320-Familie zu überarbeiten. Beide Modellreihen verkaufen sich glänzend. Comac fordert mit seiner C919 die Verkaufsschlager heraus.

Von

dpa

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