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17.12.2015

18:42 Uhr

Continental-Großaktionär

Preisabsprachen werden für Schaeffler teurer

230 Millionen Euro hat Schaeffler für mögliche Schadensersatzansprüche zurückgelegt. Wegen Preisabsprachen fordert die EU-Kommission 370 Millionen. An der Prognose für 2015 ändere das jedoch nichts, so der Konzern.

Erst vor wenigen Wochen ging Schaeffler an die Börse – nach anfänglichen Turbulenzen. dpa

Börsenneuling

Erst vor wenigen Wochen ging Schaeffler an die Börse – nach anfänglichen Turbulenzen.

FrankfurtPreisabsprachen kommen den Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler noch teurer zu stehen. Der Konzern habe eine Risikovorsorge in Höhe von 230 Millionen Euro für mögliche Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit einem 2014 beendeten Kartellverfahren gebildet, teilte der Börsenneuling am Donnerstag mit. Die EU-Kommission hatte 2014 eine Strafe von 370 Millionen Euro gegen den Continental -Großaktionär verhängt, weil er zusammen mit Konkurrenten die Preise für Wälzlager für Autos und Lastwagen abgesprochen haben soll.

Die Risikovorsorge werde als einmaliger Sondereffekt im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im vierten Quartal 2015 verbucht, erklärte Schaeffler. Die Ergebnisprognose für 2015 bleibe unverändert, die operative Ergebnismarge (Ebit-Marge) vor Einmaleffekten werde bei 12 bis 13 Prozent liegen.

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Von

rtr

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