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08.05.2015

10:16 Uhr

Continental-Konkurrent

Russland-Krise bremst Nokian aus

Im ersten Quartal hat Nokian mit der schwächelnden russischen Wirtschaft zu kämpfen. Der Gewinn des finnischen Reifenherstellers sinkt um 29 Prozent – allerdings nicht so stark wie von Experten erwartet.

In den vergangenen Jahren profitierte das Unternehmen noch vom Ausbau seiner Präsenz in Russland. Reuters

Nokian-Reifen

In den vergangenen Jahren profitierte das Unternehmen noch vom Ausbau seiner Präsenz in Russland.

HelsinkiDer finnische Reifenhersteller Nokian Tyres bekommt die Schwäche der russischen Wirtschaft und den Rubelverfall auch im ersten Quartal deutlich zu spüren. Operativ sank der Gewinn um 29 Prozent auf 48 Millionen Euro, wie der Continental-Rivale am Freitag mitteilte. Wachstum in Europa und Nordamerika konnte einen noch kräftigeren Einbruch verhindern und den Rückgang am Kernmarkt abschwächen. Das gelang sogar besser, als Analysten erwartet hatten. Die Experten hatten im Schnitt einen Gewinnrückgang auf 41 Millionen Euro prognostiziert.

Das auf Winterreifen spezialisierte Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren vom Ausbau seiner Präsenz in Russland profitiert. Mittlerweile wird rund ein Drittel der Umsätze dort erwirtschaftet. Doch dann schwächelte die russische Wirtschaft und die Ukraine-Krise brach aus. Die Verbraucher sind verunsichert und kaufen weniger Autos. Auch der Rubel-Verfall belastet. Im abgelaufenen Quartal sank der Umsatz in Russland um 43 Prozent.

Das Unternehmen hielt aber an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Demnach erwartet der Reifenhersteller einen leichten Rückgang von Umsatz und operativem Gewinn.

Von

rtr

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