Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.08.2011

15:56 Uhr

Continental

Mehr Personal in Schwellenländern

In Zukunft möchte Continental noch mehr auf die Schwellenländer setzen. Gerade in Asien und Südamerika möchte der Automobilzulieferer sein Personal kräftig aufstocken.

Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender der Continental, auf der Jahrespressekonferenz im März. Quelle: dapd

Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender der Continental, auf der Jahrespressekonferenz im März.

FrankfurtDer Autozulieferer Continental will sein Personal in den Schwellenländern Asiens und Südamerikas kräftig aufstocken. „Geografisch gesehen sind die klaren Treiber des Wachstums die Emerging Markets, deshalb stellen wir auch vorrangig Personal in China, Brasilien, Indien und Russland ein“, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart der Zeitschrift „Automotive News Europe“ vom Samstag.

Er rechnet damit, dass der Umsatzanteil von Contis Automotive-Sparte in Asien von zuletzt 21 Prozent in den nächsten Jahren zulegen wird. „Ich sehe eine gute Chance, in der Automotive Group bis 2015 in Asien einen Umsatzanteil von 30 Prozent zu erreichen.“

Degenhart erklärte, Conti wolle auch in anderen Regionen schneller wachsen als der Markt, unter anderem in den USA. „Dieses Jahr erwarten wir einen Markt von 13 Millionen Light Vehicles, mittelfristig rechnen wir wieder mit 14 bis 15 Millionen Einheiten.“ Für das laufende Jahr bekräftigte der Konkurrent von Michelin, Bosch, Denso und ZF Friedrichshafen sein Ende Juli nach oben geschraubtes Ziel, den Umsatz auf mindestens 29,5 Milliarden Euro zu steigern.

Von

rtr

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

07.08.2011, 19:21 Uhr

den Umsatz auf mindestens 29,5 Milliarden Euro zu steigern.
--------------------
Klar, in (mit) Deutschland wird man das nicht erreichen können .
Die Versorgung des europäischen Marktes wird Russland übernehmen , dort sind Personal und Produktionskosten weniger überzogen als in Deutschland .
Über Energiepreise brauchen wir dort nicht zu philosophieren .
Deutschland dient lediglich zur Produktveredelung , als Produktionsstandort verliert er Stück für Stück an Bedeutung .

Nachwuchs

08.08.2011, 10:07 Uhr

Mehr Personal? Wieder nur im Ausland und Streichung der Stellen im Inland. So sieht der Aufschwung der Frau Merkel aus. Wir brauchen keine Arbeitsplätze in Deutschland. Hauptsache wir transferieren Gelder ins Ausland. Wir haben ja keine Arbeitslose.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×