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30.10.2011

09:29 Uhr

Crossfit

Trimm-Dich-Bewegung auf martialisch

VonJoachim Hofer

Ein neuer Fitnesstrend schwappt gerade von den USA nach Deutschland: Crossfit erinnert an eine moderne Trim-Dich-Bewegung mit martialischen Zügen. Es ist fraglich, ob sie in Deutschland Fuß fasst.

Statt ins glitzernde Fitness-Studio pilgern Crossfit-Sportler in sogenannte Crossfit-Boxen. Reuters

Statt ins glitzernde Fitness-Studio pilgern Crossfit-Sportler in sogenannte Crossfit-Boxen.

MünchenEin Tag ohne Crossfit ist für Stefan Richter ein verlorener Tag. Selbst seine Ferien kann sich der Unternehmer aus Hamburg nicht mehr ohne seinen Lieblingssport vorstellen. „Wir fahren nur noch in Städte in Urlaub, in denen es Crossfit-Boxen gibt“, sagt der 45-Jährige.

So wie Richter wuchten immer mehr Menschen in ihrer Freizeit Medizinbälle, stemmen Gewichte, machen Kniebeugen oder ziehen sich an Sprossenwänden hoch. Was sich anhört wie der Trainingsplan von Felix Magath, des Fußballtrainers des VfL Wolfsburg, nennt sich Crossfit und erobert von Amerika aus derzeit die Welt.
Inzwischen kommen auch die Deutschen auf den Geschmack, in zahlreichen Städten gibt es bereits Crossfit-Gruppen. Statt ins glitzernde Fitness-Studio pilgern die Leute in die sogenannten Crossfit-Boxen.

Dort nutzen sie, was es seit Jahrzehnten in Turnhallen gibt: Reckstangen, Springseile, Ringe und vieles mehr. Sie nehmen aber auch Alltagsgegenstände wie Getränkekästen zur Hand oder nutzen Picknick-Bänke im Wald, um sich fit zu machen. Der ganze Sport und das Drumherum erinnert ein wenig an die Trimm-dich-Bewegung, die in den 70er- und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland populär war.

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