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21.11.2016

18:36 Uhr

Daimler-Manager freigestellt

Top-Manager sorgt für Image-Knick in China

Aufgrund eines Streits auf einem Parkplatz in China verliert ein Daimler-Manager seinen Posten. Er soll Einheimische beleidigt und Pfefferspray eingesetzt haben. Daimler hat sich für das Verhalten entschuldigt.

In Chinas sozialen Medien ist ein Daimler-Manager Opfer eines Shitstorms. Mittlerweile wurde er freigestellt. Screenshot

Netzreaktion

In Chinas sozialen Medien ist ein Daimler-Manager Opfer eines Shitstorms. Mittlerweile wurde er freigestellt.

PekingDer Autokonzern Daimler hat einen deutschen Top-Manager in Peking seiner Aufgaben entbunden, weil er Chinesen beleidigt haben soll. Ein solches Verhalten spiegle in keiner Weise die Werte von Daimler wieder, teilte das Unternehmen am Montag in einer Erklärung mit. Der leitende Angestellte der Lastwagen-Sparte in China soll während eines Streits auf einem Parkplatz die Einheimischen als „Bastarde“ beleidigt und beim anschließenden Streit mit Augenzeugen Pfefferspray versprüht haben.

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Ein Daimler-Manager soll eine Frau wüst beschimpft haben. Chinas Staatsmedien befeuern die Debatte im Netz, indem sie Namen, Funktion und Fotos des „überheblichen Europäers“ verbreiten – und zum Boykott aufrufen.

Die Aussagen des Managers waren von chinesischen Medien und in sozialen Netzwerken öffentlich gemacht worden. Der Vorfall sei „abträglich für das Ansehen unseres Unternehmens und unangemessen für einen Manager unserer Marke“, hieß es in der Erklärung. Der Streit sei mittlerweile einvernehmlich beigelegt worden, die Auseinandersetzung eine „rein private Angelegenheit“ des Managers gewesen. Das Unternehmen hatte sich bereits für das Verhalten des Mitarbeiters entschuldigt und Konsequenzen angekündigt.

Von wem die Aussagen des Managers veröffentlicht wurden, war nicht bekannt. In den sozialen Netzwerken attackierten viele Nutzer den Manager, mehrfach verbunden mit persönlichen Drohungen sowie der Veröffentlichung von Name, Adresse und Nummernschild. Er solle sich dafür offiziell entschuldigen, hieß es unter anderem auf Weibo. Andere Nutzer kommentierten, dass dieses Verhalten kein gutes Licht auf Deutschland und Ausländer in China werfe.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.11.2016, 08:48 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr......

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

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