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03.11.2011

09:59 Uhr

Dax-Konzern

Umbau von Kosmetiksparte belastet Beiersdorf

2011 ist für Beiersdorf ein Jahr des Umbaus – und solche großen Veränderungen kosten zunächst einmal Geld. Der Nivea-Hersteller hat im dritten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Aber es gibt auch Bereiche, die große Freude machen.

Beiersdorf baut um, Nivea bleibt. APN

Beiersdorf baut um, Nivea bleibt.

FrankfurtDer teure Umbau der Kosmetik-Sparte hinterlässt deutliche Kratzer in der Bilanz von Beiersdorf. Der Gewinn sank im dritten Quartal auf 78 Millionen Euro von 104 Millionen vor Jahresfrist, wie der von der Tchibo-Mutter Maxingvest kontrollierte Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit blieb Beiersdorf hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Der scheidende Konzernchef Thomas-Bernd Quaas zeigte sich dennoch zufrieden. „Im Jahr der Neuausrichtung von Beiersdorf liegen wir nach wie vor voll im Plan.“ Quaas übergibt den Vorstandsvorsitz Ende April an Stefan Heidenreich, der vom Schweizer Lebensmittelkonzern Hero kommt.

Quaas hatte Ende 2010 eine Neuausrichtung des Konzerns eingeleitet und unrentable Kosmetikprodukte aus dem Regal genommen. Mit der Konzentration auf das Flagschiff Nivea und einer Werbeinitiative zum 100. Geburtstag der Marke will Beiersdorf zu alter Stärke zurückfinden und verlorenes Terrain von den Konkurrenten Procter & Gamble und L'Oreal zurückzugewinnen. Ab 2012 soll der Umbau Früchte tragen.

 Zunächst kostet er jedoch Geld: Für Restrukturierung und zusätzliche Werbeausgaben hat der Konzern bis nächstes Jahr Kosten von rund 270 Millionen Euro einkalkuliert.

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