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28.08.2011

18:39 Uhr

Deepwater Horizon

BP droht neue Klagewelle

Tausende Kleinunternehmer fordern wegen der Öl-Katastrophe auf der Bohrplattform Deepwater Horizon Schadenersatz. Bislang konnte sich BP gegen die Kläger erfolgreich zur Wehr setzen. Jetzt hat sich das Blatt gewendet.

Löschboote versuchen den Brand auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zu löschen - dem britischen Energiekonzern BP droht wegen des Lecks an seiner US-Ölplattform Deepwater Horizon eine neue Klagewelle. dpa

Löschboote versuchen den Brand auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zu löschen - dem britischen Energiekonzern BP droht wegen des Lecks an seiner US-Ölplattform Deepwater Horizon eine neue Klagewelle.

LondonDem britischen Energiekonzern BP droht einem Medienbericht zufolge wegen des Lecks an seiner US-Ölplattform Deepwater Horizon eine neue Klagewelle. Ein US-Richter habe tausenden Fischern und Geschäftsleuten in der Region am Golf von Mexiko grünes Licht gegeben, gegen BP auf Schadensersatz zu klagen, schreibt der Londoner „Sunday Telegraph“. BP war am Sonntag für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

BP und deren frühere Partnerfirma Transocean hatten argumentiert, der Klagemöglichkeit auf der Grundlage der Seefahrtgesetzgebung stehe ein anderes Gesetz entgegen. Dem folgte der Richter nicht.

Insgesamt haben mehr als 100.000 Bürger, Firmen und Behörden Ansprüche gegen BP geltend gemacht. Sie bringen vor, sie hätten wirtschaftliche Schäden nach der Ölkatastrophe hinnehmen müssen.

Bei dem Unglück im April 2010 waren elf Menschen zu Tode gekommen. 4,9 Millionen Barrel (159 Liter) Öl liefen ins mehr. BP hatte bis Mitte des Jahres 8,6 Milliarden US-Dollar an Entschädigungszahlungen ausgereicht. BP rechnet mit mehr als 40 Milliarden US-Dollar an Gesamtkosten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Rainer

28.08.2011, 19:37 Uhr

irgendwann muss auch mal Schluss sein. Es gibt keine Ölförderung mit 100% Sicherheit

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