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11.05.2017

17:42 Uhr

Delta

US-Fluglinie nimmt Airbus-Jets später ab

Nach American Airlines will nun auch die Fluglinie Delta bei Airbus bestellte Jets erst später abnehmen. Eigentlich sollten die Maschinen bereits 2019 zur Flotte stoßen. Nun soll dies erst drei Jahre später geschehen.

Der Flugzeugbauer muss seine Pläne ändern. Reuters

Airbus

Der Flugzeugbauer muss seine Pläne ändern.

Atlanta/Fort WorthBeim Flugzeugbauer Airbus wirbeln die Großkunden aus den USA die Pläne für den neuen Großraumjet A350 durcheinander. Nach American Airlines entschied sich auch die Fluglinie Delta, einen Teil ihrer bestellten Flieger später abzunehmen als geplant.

10 der 25 Maschinen, die das Unternehmen eigentlich in den Jahren 2019 und 2020 in Dienst stellen wollte, sollen nun erst zwei bis drei Jahre später zur Flotte stoßen, wie Delta am Donnerstag am Konzernsitz in Atlanta mitteilte. Im Gegenzug ordert die Fluglinie 30 weitere Mittelstreckenjets vom Typ A321.

Die erste A350 soll allerdings wie geplant im vierten Quartal bei Delta in Dienst gehen, weitere vier Flieger sollen noch in diesem Jahr folgen. Die neue Vereinbarung mit Airbus passe besser zum Erneuerungsbedarf der Flotte, sagte Deltas Manager für das Tagesgeschäft, Gil West. Die zusätzlichen Mittelstreckenjets sollen ältere Maschinen auf den Strecken innerhalb der USA ablösen.

Erst Ende April hatte die US-Fluglinie American Airlines angekündigt, alle von ihr georderten A350-Jets später abzunehmen. Die erste A350 der Airline soll statt 2018 erst Ende 2020 abheben. American Airlines verschob zudem die Auslieferung zweier Boeing-Jets vom Typ 787-9 „Dreamliner“ von 2018 auf Anfang 2019. Die Fluglinie kappt damit ihre Investitionen für die kommenden Jahre.

Von

dpa

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