Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.01.2010

07:01 Uhr

Detroit Motor Show

Autobranche will Krisenjahr vergessen machen

VonTino Andresen

ExklusivDas Autojahr 2010 wird nach der Auto Expo in Neu-Delhi von Montag an in Detroit auf der sehr viel renommierteren North American International Auto Show (NAIAS) eingeläutet. Nach einem Krisenjahr will die Branche nun nach vorne schauen.

Die GM-Marke Chevrolet will wie alle Autobauer in Detroit ihren Weg in die Zukunft aufzeigen. dpa

Die GM-Marke Chevrolet will wie alle Autobauer in Detroit ihren Weg in die Zukunft aufzeigen.

DÜSSELDORF. Seit der letzten, von extremer Unsicherheit geprägten Auflage der Messe von Detroit haben zwei der drei US-Autobauer ein staatlich kontrolliertes Insolvenzverfahren durchlaufen. Ein Jahr später setzen Chrysler und ganz besonders General Motors alles daran, sich wieder angriffslustig zu präsentieren.

"Vor allem GM und Chrysler, aber auch Ford stellen diesmal nicht nur neue Produkte vor, sondern wollen ihren Weg in die Zukunft aufzeigen und zwar insbesondere der US-Regierung, die vertreten sein wird", sagte NAIAS-Chairman Douglass Fox im Gespräch mit Handelsblatt Online. Schließlich ist die Regierung an Chrysler und General Motors beteiligt, am einst weltgrößten Autobauer GM sogar mehrheitlich.

Die Zahl der Automarken, die in Detroit Präsenz zeigen, steigt gegenüber dem Vorjahr deutlich von 50 auf 61. Im Mittelpunkt steht das Elektroauto. So führt Nissan seine globale Plattform Leaf vor. "Wir sind alle sehr gespannt, welche Infrastruktur dafür notwendig ist", sagt Fox. Der Leaf wird im Rahmen einer Premiere gezeigt, der so genannten Electric Avenue, die Teil der Hauptausstellungsfläche ist. Sie soll demonstrieren, wie die Zukunft der Branche schon sehr bald aussehen wird. Zu sehen sind auf der Electric Avenue laut Fox 22 Elektroautos, darunter der Mitsubishi Miev, der speziell auf Pendler ausgerichtete Zweisitzer Tango 600 und Sabas Carbon Zero Roadster.

Hinter den beiden letztgenannten Modellen stehen Unternehmen, die als Start-ups aus den US-Staaten Washington und Kalifornien typisch sind für eine ganze Reihe junger Firmen, die erstmals auf der Messe ausstellen und sich vor allem mit Elektroautos befassen. Mit Herstellern von Batterien und Elektrokomponenten dominiert bei den Zulieferern, deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr ungefähr stabil geblieben ist, ein ähnlicher Schwerpunkt.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Adam

11.01.2010, 09:24 Uhr

Was die Autobranche nicht alles WiLL.....
Wo sollen denn die Käufer herkommen welche die Dinger noch bezahlen können ?
Die letzten dummen Schafe haben ihr Geld verprasst bei Cash For Clunkers und der bescheurten Abwrackprämie

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×