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13.01.2007

13:42 Uhr

Deutsch-französisches Gleichgewicht

Bundesländer investieren bei EADS

Mit rund 80 Millionen Euro steigt das Land Niedersachsen beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ein. Das Geld soll für drei oder vier Jahre investiert werden sollen. Nach Hamburg hält auch Bremen ein Engagement „für vertretbar“.

Drei Bundesländer könnten bald zu den EADS-Aktionären zählen. Foto: Archiv Quelle: dpa

Drei Bundesländer könnten bald zu den EADS-Aktionären zählen. Foto: Archiv

HB HANNOVER. Die niedersächsische Landesregierung wollte sich zu einem entsprechenden Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ am Samstag nicht konkret äußern. Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte allerdings: „Niedersachsen wird aktiv dazu beitragen, das deutsch-französische Gleichgewicht bei EADS zu erhalten und ist der Bundeskanzlerin dankbar für die entsprechenden Vorschläge.“ Airbus steckt unter anderem wegen Problemen bei der A380-Fertigung in der Krise.

Auch das hochverschuldete Land Bremen hält im Schulterschluss mit Niedersachsen ein Engagement bei EADS für vertretbar. Hamburg hatte bereits eine finanzielle Beteiligung zugesagt. Bei einer Länderbeteiligung geht es um den 7,5 Prozent-Anteil, den DaimlerChrysler verkaufen will. Der Anteil soll auch von einem Bankenkonsortium getragen werden. Die Aufteilung der 7,5 Prozent unter Finanzinvestoren und Bundesländern ist noch unklar. Die positive Entscheidung über den Einstieg eines Bankenkonsortiums bei EADS ist nach Angaben der Bundesregierung grundsätzlich gefallen. Allerdings sind noch letzte Abstimmungen nötig.

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