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10.01.2012

01:46 Uhr

Deutsche Energieversorger

Oettinger regt Fusion von RWE und Eon an

EU-Kommissar Günther Oettinger bringt einen Fusion von RWE und E.on ins Gespräch. Ein Zusammenschluss der beiden deutschen Energieversorger solle die internationale Bedeutung sichern.

Oettinger: Gewicht der deutschen Energiewirtschaft im weltweiten Wettbewerb stärken. ap

Oettinger: Gewicht der deutschen Energiewirtschaft im weltweiten Wettbewerb stärken.

DüsseldorfUm die internationale Bedeutung der deutschen Energieversorger E.on und RWE zu sichern, bringt EU-Kommissar Günther Oettinger eine Fusion der beiden DAX-Konzerne ins Gespräch.

„Bei allem Respekt vor E.on und RWE: Im Weltmaßstab sind beide nur Regionalliga“, sagte der CDU-Politiker in der heutigen Ausgabe der „Rheinischen Post“. „Will Deutschland in der Weltliga mitspielen, die von Konzern wie Exxon, Chevron oder Gazprom dominiert wird, brauchen wir einen nationalen Player von entsprechender Größe.“

Ein Zusammenwirken wichtiger Spieler im Energiemarkt, „vielleicht auch die Option einer Fusion“, könne ein Schritt sein, der das Gewicht der deutschen Energiewirtschaft im weltweiten Wettbewerb stärken würde, sagte der EU-Kommissar.

Mehr Wachstum und Stärke könne sich auch aus einer engeren Verbindung mit den Stadtwerken und den Kommunen Deutschlands ergeben.

Von

rtr

Kommentare (16)

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Ottifant

10.01.2012, 05:42 Uhr

Eine der merkwürdigsten Anregungen, die jemals aus der Politik bisher gekommen sind.

Aus Gründen des Missmanagements zweier Konzerne eine Fusion anzuregen, die dem heutigen ohnehin zweifelhaften Oligopol zu einem Monopol verhelfen würde, hätte weitreichende Folgen für sämtliche Verbraucher (Privat und Industriekunden). Demgegenüber wäre sogar eine Verstaatlichung der beiden Großkonzerne vorzuziehen.

Man kann deutlich erkennen, dass das politische Niveau der Politiker insbesondere in Brüssel von Lobbyinteressen geprägt ist. Wofür Herr Oettinger sein Geld bekommt, darf man angesichts dieses Vorschlags wirklich bezweifeln.

Verbraucher

10.01.2012, 06:52 Uhr

Kaum zu fassen, was dieser Herr da absondert. Den kaum vorhandenen Wettbewerb durch eine Fusion der beiden größten Spieler weiter zu beschädigen und dann auch noch eine "engere Verbindung mit den Stadtwerken und den Kommunen" zu verlangen, die die letzte Hoffnung auf einen Restwettbewerb verkörpern - das hat schon was.

Was war noch mal der Posten, mit dem man ihn im Rahmen seiner Endlagerung in Brüssel versorgt hat? Kommissar für die Bekämpfung von Verbraucherinteressen?

Man kann nur hoffen, dass die "Journalisten" von Reuters in ihrer gewohnten Schlampigkeit falsch zitiert haben.

aruba

10.01.2012, 07:14 Uhr

Gutt Mooning;..... In mei Funktschoenn aess Ae-Uhh Kommischschennerr;...Ei maikk de Propposischschenn tuu ...Fuschschen de tuu Aenerjii-konnzernns Ae-on aent Air Wee Aeh. Douse tuu Enterpreississ aar abaut mei Oppinienn besser beinannnder; denn auseinannder. Ei tinkk
daett mei Kolliks kamm tuu de saim dessischschenn;.. off Koose dei anstaenn noet moor daenn ei from oll thiss Schitt. In thiss Ssinn... haew a neiss Dai. Gutt Neiit

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