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23.11.2015

15:42 Uhr

Deutsche Maschinenbauer

USA lösen China als Top-Exportmarkt ab

Sechs Jahre lang war China der wichtigste Auslandsmarkt für die deutschen Maschinenbauer. Die chinesische Wirtschaft hat sich allerdings abgeschwächt, die USA haben jetzt die Volksrepublik abgelöst.

Die Maschinenbauer haben im ersten Dreivierteljahr des Jahres ihre Ausfuhren in die USA um 14,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro gesteigert. dpa

Deutsche Maschinenbauer

Die Maschinenbauer haben im ersten Dreivierteljahr des Jahres ihre Ausfuhren in die USA um 14,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro gesteigert.

DüsseldorfDie deutschen Maschinenbauer haben in den ersten neun Monaten des Jahres ihre Exporte um 2,6 Prozent auf 116 Milliarden Euro gesteigert. Dabei haben die USA China als wichtigsten ausländischen Absatzmarkt abgelöst, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag mitteilte.

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Während das Auslandsgeschäft mit China schwächelt, verzeichnet der Maschinenbau im Euroraum und in den USA deutliche Zuwächse. Noch bleibt Deutschlands Vorzeigebranche gelassen. Allerdings drohen ihr unruhige Zeiten.

„Die Impulse kamen dieses Jahr eindeutig von der anderen Seite des großen Teichs“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Sechs Jahre lang sei China der wichtigste Auslandsmarkt für die Branche gewesen, zu der neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie Thyssen-Krupp und Gea gehören. Die wirtschaftliche Dynamik in der Volksrepublik hat sich jedoch etwas abgeschwächt.

Die Hersteller steigerten im ersten Dreivierteljahr des Jahres dem Verband zufolge ihre Ausfuhren in die USA um 14,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nach China seien hingegen um 4,7 Prozent auf zwölf Milliarden Euro geschrumpft. Auch das im Zuge der Ukraine-Krise bereits eingebrochene Russlandgeschäft habe weiter nachgegeben – um knapp 27 Prozent. In Osteuropa sei nun Polen der wichtigste Absatzmarkt.

Von

rtr

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