Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.09.2013

11:36 Uhr

Deutschland

Industrie produziert mehr

Die deutsche Industrie produziert mehr – doch das schlägt sich nicht bei allen Firmen im Umsatz nieder. Während es für Nahrungs- und Futtermittelhersteller gut läuft, schrumpft das Geschäft mit elektrischen Ausrüstungen.

Die deutsche Industrie produziert mehr, doch viel hat sie davon nicht. Die Umsätze gehen seit drei Monaten zurück. dpa

Die deutsche Industrie produziert mehr, doch viel hat sie davon nicht. Die Umsätze gehen seit drei Monaten zurück.

BerlinDie steigende Produktion der deutschen Industrie schlägt bisher noch nicht spürbar auf den Umsatz durch. Das Verarbeitende Gewerbe setzte im Juli 0,9 Prozent weniger um als im Juni, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dies war der dritte Rückgang in Folge, nachdem es zuvor drei Umsatzanstiege gegeben hatte. In den ersten sieben Monaten lagen die Erlöse in Summe 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Bereinigt um die jahreszeitlich üblichen Schwankungen hatten die Unternehmen im Juni und Juli insgesamt 0,5 Prozent mehr produziert. Das Wirtschaftsministerium hatte deshalb betont, die Schwächephase der Industrie sei überwunden. Konjunktur-Experte Andreas Scheuerle von der Deka-Bank ergänzte, die Industrie stehe besser da als noch Anfang des Jahres. „Die Rahmenbedingungen haben sich insgesamt gebessert, und die Industrie profitiert von einer Belebung der Weltwirtschaft.“ Rückschläge in einzelnen Monaten seien allerdings nicht auszuschließen.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Die Umsätze im Inlandsgeschäft legten im Juli minimal um 0,1 Prozent zu, die Auslandserlöse sanken um 1,9 Prozent zum Vormonat. „Die einzelnen Wirtschaftszweige entwickelten sich unterschiedlich“, betonten die Statistiker. Das höchste Umsatzplus gab es mit 4,0 Prozent bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Produzenten von elektrischen Ausrüstungen mit 3,3 Prozent.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×