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20.02.2004

11:46 Uhr

Dividende wird erhöht

L'Oreal vermeldet gepflegten Gewinn

Der französische Kosmetikkonzern L'Oreal hat sein angekündigtes Ziel eines zweistelligen Ergebniswachstums erfüllt und die Erwartungen dabei sogar übertroffen. Als Gund für die gute Entwicklung nannte das Unternehmen neue Produkte und eine günstige Positionierung in Wachstumsmärkten.

HB PARIS. 2003 profitierte der französische Konzern vor allem von „spektakulären Erfolgen“ in Schwellenmärkten, neuen Produkten und einer strikten Kostenkontrolle, wie L'Oreal-Chef Lindsay Owen-Jones am Freitag mitteilte. Der Konzern, dessen Produkte in den Badezimmern aller Welt stehen, trotzte mit seinem überraschend kräftigen Ergebnisplus der Wirtschaftsflaute und der Euro-Aufwertung. Der um Wechselkurseffekte sowie Geschäftszu- und -verkäufe bereinigte Umsatz soll 2004 dank der erwarteten konjunkturellen Erholung zudem stärker wachsen als 2003. Obwohl die Ergebnisse die Erwartungen am Markt übertrafen, lag die Aktie des Unternehmens im Minus. Anleger mutzen die positiven Nachrichten zu Gewinnmitnahmen.

Im vergangenen Jahr steigerte der Konzern, unter dessen Dach neben der Marke L'Oreal auch Maybelline- und Lancome-Make-up, Fructis-Haarshampoo sowie Biotherm-Hautcremes produziert werden, seinen Überschuss um 16,8 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro und lag damit über der durchschnittlichen Analystenprognose von 1,47 Milliarden Euro. Der von Finanzexperten stärker beachtete operative Netto-Gewinn, der Firmenwertabschreibungen und Sonderposten unberücksichtigt lässt, stieg um 13,5 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro. Analysten hatten hier lediglich 1,61 Milliarden Euro erwartet.

Aktienbeteiligungen trugen ein Viertel zum operativen Nettogewinn bei. L'Oreal ist unter anderem mit 19,5 Prozent am französischen Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo beteiligt. Sollte Sanofi mit seinem Übernahmeangebot für den Konkurrenten Aventis Erfolg haben, würde sich diese Beteiligung halbieren und deren Ergebnisbeitrag entfallen.

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