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11.03.2004

11:10 Uhr

Dividendensteigerung geplant

Spartenverkauf führt Agfa in Gewinnzone

Dank der Aufgabe eines Geschäftsbereichs konnte der Bildtechnik-Spezialist seinen Vorsteuergewinn auf 457 Millionen Euro erhöhen. Dennoch plant die Agfa-Gevaert-Gruppe in Laufe des Jahres eine Kapitalerhöhung um 35 Millionen Euro.

Kosteneinsparungen und der Verkauf einer Unternehmenssparte zeigen erste Erfolge.

In der Gewinnzone: Agfa. Foto: dpa

HB MORTSEL/BRÜSSEL. Durch diverse Kosteneinsparungen und der Verkauf der Unternehmenssparte Zerstörungsfreie Materialprüfung hat sich im vergangenen Jahr der Vorsteuergewinn von Europas führenden Bildtechnik-Spezialisten Agfa um 54,4 % auf 457 Mill. Euro steigern lassen.

Die Dividende solle nach 0,50 Euro im letzten Jahr auf 0,75  Euro angehoben werden, teilte die Agfa-Gevaert-Gruppe am Donnerstag am Firmensitz im belgischen Mortsel mit.

Der Konzernumsatz sank unter anderem wegen des starken Euro um 10 % auf 4,215 Mrd. Euro. Der außerordentliche Ertrag aus dem Spartenverkauf betrug 231 Mill. Euro. Der Konzerngewinn wuchs um 66,5 % auf 323 Mill. Euro. Die Zahl der Beschäftigten sank auf 17 330 nach 19 341. Zuletzt hatte der Konzern im August des vergangenen Jahres einen Stellenabbau von 550 Beschäftigten beschlossen.

Agfa-Gevaert will sich auf einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung in einen oder mehreren Schritten um maximal 35 Mill. Euro genehmigen lassen. Die außerordentliche Hauptversammlung solle unmittelbar im Anschluss an das ordentliche Aktionärstreffen am 27. April stattfinden. Das bisherige Vorstandsmitglied John Glass verlässt aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Einen Nachfolger benannte Agfa nicht.

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