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24.02.2015

13:30 Uhr

DMG Mori Seiki

Management findet Übernahmepreis angemessen

Aus Sicht des Managements des Bielefelder Maschinenbauers DMG Mori Seiki hat der japanische Partnerkonzern ein „sehr gutes“ Übernahmeangebot abgegeben. Doch die Analysten sind mit dem gebotenen Preis unzufrieden.

Das Mangement des Bielefelder Werkzeugmaschinenbauers DMG Mori Seiki ist mit dem Übernahmeangebot seines japanischen Partnerkonzerns sehr zufrieden. Die Analysten weniger. dpa

DMG Mori Seiki

Das Mangement des Bielefelder Werkzeugmaschinenbauers DMG Mori Seiki ist mit dem Übernahmeangebot seines japanischen Partnerkonzerns sehr zufrieden. Die Analysten weniger.

DüsseldorfVorstand und Aufsichtsrat des Werkzeugmaschinenbauers DMG Mori Seiki empfehlen den Aktionären, das Übernahmeangebot des gleichnamigen japanischen Partners anzunehmen. Das Management halte den Angebotspreis von 27,50 Euro für angemessen, teilte der Bielefelder Konzern in der Nacht zum Dienstag mit.

Ein wichtiger Grund für die Transaktion sei, die „bestehende intensive Kooperation“ mit der japanischen DMG Mori Seiki bald abzusichern. „Damit sollen die bereits erzielten sowie die zu erwartenden wechselseitigen Vorteile aus der Kooperation auch für die Zukunft verfestigt werden.“

Konzernchef Rüdiger Kapitza hatte bereits in einem Interview mit Reuters betont, das sei ein „sehr gutes Angebot“. Er werde dafür plädieren, keinen Cent draufzuschlagen. Analysten halten dagegen die Offerte, die den Konzern mit 2,2 Milliarden Euro bewertet, für zu niedrig und einen Preis von über 30 Euro für angebracht. Aktuell notieren die MDax-Titel bei 29 Euro. Die Frist für die Annahme des Angebots läuft seit dem 11. Februar.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Der japanische Partner strebt nach Angaben Kapitzas keine Komplettübernahme an. Sein primäres Ziel sei, mit mehr als 50 Prozent eine dominierende Position in der Hauptversammlung einzunehmen. Aktuell halten die Japaner knapp 25 Prozent, die norwegische Norges Bank 3,85 Prozent und der französische Versicherungskonzern AXA 3,04 Prozent.

Von

rtr

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