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26.01.2017

15:28 Uhr

Dow Chemical

Chemiekonzern setzt auf Rückenwind durch Trump

Vor der Fusion mit Dupont konnte der Chemiekonzern Dow Chemical seinen Umsatz kräftig steigern. Das könnte das erste Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung sein. Trump könnte dabei eine große Rolle spielen.

Der Zusammenschluss von Dow Chemical und DuPont wird von den Wettbewerbshütern kritisch betrachtet. AP

Vor der Mega-Fusion

Der Zusammenschluss von Dow Chemical und DuPont wird von den Wettbewerbshütern kritisch betrachtet.

MichiganDie Geschäfte des US-Chemiekonzerns Dow Chemical laufen vor der geplanten Mega-Fusion mit dem heimischen Rivalen Dupont rund. Der Umsatz stieg überraschend kräftig um 14 Prozent auf 13,02 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dazu trug vor allem die Übernahme eines Joint Ventures bei, das Dow Chemical bisher mit dem Glashersteller Corning betrieben hatte. Aber auch vier der fünf Konzernbereiche konnten zulegen.

Es seien erste Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs zu erkennen, der vom Konsum getragen werde, aber auch Rückenwind von den Plänen des neuen US-Präsidenten Donald Trump erhalte, erklärte Vorstandschef Andrew Liveris. Trump hatte Liveris zum Chef eines Gremiums von Industrievertretern ernannt, das die Regierung in Handelsfragen beraten soll.

Der operative Gewinn vor Sonderkosten stieg ebenfalls stärker als erwartet um 6,5 Prozent. Eine Belastung über 1,1 Milliarden Dollar wegen eines Rechtsstreits um Asbest-Vorwürfe führte aber zu einem Nettoverlust von 33 Millionen Dollar.

Wegen andauernden Gespräche mit den Wettbewerbshütern müssen sich die beiden Chemieriesen bei ihrer 130 Milliarden Dollar schweren Fusion allerdings etwas in Geduld üben. Dupont hatte am Mittwoch erklärt, den Abschluss nun im ersten Halbjahr dieses Jahres unter Dach und Fach bringen zu wollen. Bislang hatten beide Konzerne das erste Quartal gesetzt.

Von

rtr

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