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17.01.2008

10:40 Uhr

Dreamliner Qantas erwägt Schadenersatzforderungen

Boeing bekommt Probleme wegen Verzögerungen

Boeing bekommt wegen der am Mittwoch bekannt gegebenen Lieferverzögerungen beim Dreamliner Schwierigkeiten. Die australische Fluggesellschaft Qantas erwägt Schadenersatzforderungen gegen den US-Flugzeugbauer.

HB SYDNEY. Der Vertrag mit Boeing sehe derartige Zahlungen unter gewissen Umständen vor, und man werde dieses Thema in den kommenden Wochen ansprechen, teilte Quantas am Donnerstag mit. Die verzögerte Lieferung des mittelgroßen Langstreckenflugzeugs werde sich jedoch nicht auf Einnahmen und Strategie der Fluggesellschaft auswirken. Der erste Dreamliner werde nun frühestens im Mai 2009 an die Qantas -Tochtergesellschaft Jetstar ausgeliefert werden.

Boeing hatte am Mittwoch den Erstflug und die Auslieferung des 787 um drei Monate nach hinten verschoben. Nach wie vor gebe es Probleme beim Anlaufen der Produktion und mit den Zulieferern, erklärte der Airbus -Konkurrent zur Begründung. Unfertige Teile und ein Mangel an Bolzen hatten bereits eine erste Verzögerung verursacht, die Boeing wegen möglicher Schadensersatzzahlungen an seine Kunden lange nicht eingestehen wollte. Mit den Lieferungen soll nun frühestens Anfang 2009 und nicht zuletzt geplant Ende 2008 begonnen werden.

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